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Studioalbum Nummer vier von Buckethead erschien 1998. Nachdem Day of the Robot, das vorige Album, mehr Richtung Jungle geht, wird es hier recht ruhig, teilweise schon sehr ambient. Produziert hat er es dabei nicht mal ursprünglich für den Musikmarkt, sondern für seine Mutter, die damals im Krankenhaus lag und Buckethead meinte, sie könne ein wenig Musik vertragen. Es war auch das erste Album an dem Bryan „Brain“ Mantia (den kann man von Primus kennen) beteiligt war, beide sollten auch später noch zusammen arbeiten und natürlich dann bei Guns n’ Roses landen. Dessen Schlagzeugspiel trägt hier recht viel zum Sound bei, er kommt ja auch mehr aus der Funkecke. Bei der Produktion hat man die Drums recht laut abgemischt, aber sie sind hier meist das einzige Instrument neben Gitarre. Bass gibt’s noch irgendwo, allerdings muss klar gesagt werden, dass Buckethead damals noch nicht wirklich gut Bass spielen konnte. Heute ist zwar auch nicht genial, aber er hat es mittlerweile zumindest gelernt. Wohl auch der Grund, warum auf Machete dann Bill Laswell den Bass bedient.
Los geht es mit Whitewash. Ich nehm es vorweg, das ist der beste Song. Zwar recht simpel, aber das Riff rockt, die Effekte sind klasse und zusammen mit dem Schlagzeug ist das einfach ein genialer Sound. Machen wir weiter dem guten: Machete und Lone Sal Bug sind noch starke Songs. Letzterer ist sehr ruhig, man setzt hier neben einer Akustikgitarre auch noch ein Cello ein. Hills of Eternity geht ungefähr in die gleiche Ecke und kann eben so überzeugen. Der Rest fällt dann aber leider ziemlich ab, zu viel einfaches wirkt einfach öde und so hofft man hier doch, dass auch mal ein schnellerer Song oder zumindest ein interessantes Solo dabei ist, aber irgendwie verliert sich das Album ab der Hälfte in belangloses Gedudel. Watching the Boats with my Dad ist praktisch ein kurzer Abschnitt, der 3x wiederholt wird und dann immer mehr wegfadet. Das ist eindeutig zu lang. Colma ist praktisch nur Krach und während Sanctum genialen Gitarrensound hat, nervt das Schlagzeug mit Hall und klingt so mehr nach Hip Hop, was eindeutig nicht zu diesem Track passt, zumal es viel zu laut ist. Ein Album mit Licht und Schatten eben. Eigentlich würde ich nun sagen, das Album lohnt sich nicht, aber die guten Songs sind eben so stark, dass man sie dann doch nicht missen möchte.
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