Home arrow Musik arrow Buckethead - Inbred Mountain 11 Februar 2012  
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Buckethead - Inbred Mountain PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
01.04.2007

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Größere Bekanntschaft erlangte der Eimerkopf wohl erst durch sein Gastspiel bei Guns n’ Roses und nicht nur Fans dieser Band haben sich gewundert, was das wohl für ein merkwürdiger Geselle war. Seine Regenjacke wirkte ja auf der Bühne schon etwas fehl am Platz, aber dann kommt da noch eine Michael Myers Maske und ein KFC-Eimer dazu. Abgerundet wird das schräge Bild durch den Robodance, den Buckethead immer mal wieder aufführt. Als Gitarrist ist er an sich ein Shredder und einer der schnellsten Gitarristen heutzutage. Im Prinzip würde ich behaupten, dass nur Michael Angelo Batio schneller ist.

Während Shredder wie Steve Vai neben Klangexperimenten noch auf anständige Songs setzen, ist die Musik von Buckethead experimenteller als man es sich eigentlich vorstellen kann. Elektronische Musik und darüber eben die Gitarre. Sieben Songs, eine Spielzeit von 43 Minuten und in diesen begibt man sich auf eine Reise, bei der man sich schnell fragen wird, was wohl im Kopf von Buckethead so vor sich geht. Die ersten beiden Songs sind da das beste Beispiel. Es scheint fast so, als stand Buckethead im Studio und spielt einfach mal drauflos und immer dann, wenn er das Riff gerade zu langweilig findet, wechselt er zu einem anderen und natürlich ändert sich die ganze Musik. Das Ganze mal im Minutenabstand, mal nach wenigen Sekunden. Das zieht sich so durch das ganze Album, wenn man von Lotus Island und Plastination Station absieht, die dann doch mehr nach „normalen“ Songs klingen. Natürlich sind alles reine Instrumentals. Beeindruckend ist das Gitarrenspiel des Hühnerfreundes auf jeden Fall, der restliche Sound ist wohl Geschmackssache, eben elektronisch, aber durchaus gut und wesentlich besser als der Videospielesound von Michael Angelo. Inbred Mountain ist ein interessantes, spannendes und sehr abwechslungsreiches Album, auf jeden Fall empfehlenswert für Fans des Shredding und der hohen Gitarrenkunst.

Bewertung
9/10
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