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Bullet - Bite the Bullet PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
16.04.2011

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Zwei Jahre nach dem Debütalbum erschien mit Bite the Bullet das zweite Album der Band Bullet. Die machen Hard Rock der ganz klassischen Manier und kommen natürlich aus Schweden, das einzige Land das heute noch richtige Rockmusik zelebriert. Während sich viele Bands aus dem Land wie Babylon Bombs oder Crashdiet eher Richtung Sleaze Metal orientieren, gibt es bei Bullet die volle Ladung Hard Rock im Stile von Accept, Deep Purple  und alten AC/DC.
An die Stimme von Sänger Hell Hofer muss man sich gewöhnen, er klingt schon etwas arg nach Udo Dirkschneider…aber irgendwie auch besser. Mit Udo kann ich nichts anfangen, mit Bullet aber sehr wohl.

Vielleicht liegt es auch an der Musik, denn die ist, wie man so schön sagt „catchy“ und rockt einfach ordentlich los. 11 Songs mit knapp 42 Minuten Spielzeit gibt es auf die Ohren. Los geht es mit Pay the Price, der schon die Richtung vorgibt. Roadking erinnert mich irgendwie immer so ein wenig an Deep Purples Highway Star, ist also auch ein guter Song für die Autobahn (wenn man das passende Gefährt hat) oder Rennspiele (wenn man etwa nur nen ollen VW vor der Tür stehen hat). Das die Band gern Parties feiert ist spätestens jetzt auch klar, denn sie singen darüber im Song Dusk til Dawn, für mich das Highlight dieser Scheibe. Es ist einfach so ein Partysong wo jeder seine Whiskeyflasche Richtung Decke streckt und beim Chorus mitgröhlt. Das hohe Niveau der ersten 3 Songs wird zum Glück beibehalten. Es gibt natürlich keine richtigen Überraschungen, Balladen gibt es keine, hier wird einfach ein toller harter Rocksong an den anderen gekettet bis die Party vorbei ist. Nach Nailed to the Ground kommt zumindest mal ein Instrumental (City of Sins), das erinnert mich irgendwie an eine düstere Iron Maiden Sache. Nett.
Danach geht es lustig-rockig weiter: Waste my Time, Rock n‘ Roll Remedy, Rock us Tonight, Wheels keep on Turning und The Rebels return runden das Album ab. Wie gesagt ohne Überraschungen aber dafür mit tollen Riffs, tollen Solos und einfach auf unterhaltsame Weise.

Was bleibt abschließend zu sagen? Wenn man mit der Stimme von Hell Hofer klar kommt, erlebt man mit Bite the Bullet ein sehr gutes Album das nicht überraschen sondern einfach nur unterhalten will und das ist der Band aus Schweden absolut gelungen.

Bewertung
9/10
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Letzte Aktualisierung ( 16.04.2011 )
 
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