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Cinderella - Heartbreak Station PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
24.06.2010

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Zwei Jahre nach der Veröffentlichung von Long Cold Winter, einigen Hitsingles und einer langen Tour kehrten Cinderella wieder ins Studio zurück um ihr insgesamt drittes Album aufzunehmen.
Die Band war mittlerweile gereift und das schlägt sich auch im Sound nieder. Hatte der Vorgänger noch einige Glamelemente, so ist Heartbreak Station nun ein Blues Rock Album, das ein bisschen Country bietet.

Los geht es direkt mit dem schönen Blues Rocker „The more things change“, wo Tom Keifer mit seiner kratzigen Stimme wieder voll im Element ist. Mit „Love’s got me doin‘ time“ geht es im gleichen Bluesbelasteten Stil weiter, ehe Shelter Me dann schon fast ein Country Rock Song sein könnte, genauso wie One for Rock n‘ Roll. Hört man diesen und einen beliebigen vom Debütalbum der Band, möchte man kaum glauben, dass dies immer noch Cinderella ist. Der Sound hat sich gewandelt, die Texte sind meist recht gesellschaftskritisch, selbst gegen Tipper Gore, die sich damals und in den 80ern den Hass der Rockwelt zuzog, wird gewettert.
Heartbreak Station bietet insgesamt elf Songs mit einer Spielzeit von über 53 Minuten, selbst der schwächste Song, aus meiner Sicht ist das Winds of Change (hat nichts mit den Scorpions zu tun) ist immer noch ein recht nettes Stück. Wirklich gut überzeugen neben den flotteren Songs natürlich wieder die Balladen und gerade der Titelsong ist hierbei positiv hervorzuheben.

Was soll man noch weiter sagen? Es ist schade, dass Cinderella immer in die „Hair Metal“ Ecke gesteckt wird, obwohl sie eigentlich nie wirklich Metal waren und Glam Elemente auch nur so richtig auf dem ersten Album existierten. Heartbreak Station zeigt die Vielseitigkeit der Band und dass sie mutig waren, nicht das Schema F des Erfolgs weiterzuverfolgen sondern Experimente einzugehen und die Musik machen, die ihnen auch persönlich am meisten gefällt.
Auch wenn ich relativ wenig mit Country anfangen kann, hat mir dieses Album enorm gut gefallen.

Bewertung
9/10
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