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Crashdiet - The unattractive Revolution PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.11.2007

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Eine harte Zeit haben Crashdiet nach der Veröffentlichtung ihres ersten Albums Rest in Sleaze durchmachen müssen. Nicht nur, dass die Unterstützung vom Label eher mangelhaft war und jeglichen Erfolg sofort im Keim erstickte. Januar 2006 fand man dann auch noch Sänger Dave Leppard erhängt in seiner Wohnung und die Band stand schon wieder vor ihrem Ende. Im Jahr 2007 ging es dann überraschend doch weiter mit einem neuen Sänger, auch dieser benutzt wieder ein Pseudonym: H. Olliver Twisted. Nun liegt also das neue Album vor, mit einem unpassenden Titel, denn es ist weder unattraktiv, noch eine Revolution. Letzteres aber erwartet man bei dieser Band sowieso nicht.
Kurz vor der Veröffentlichung des Albums gab es dann die Meldung, dass der Sänger schon wieder ausgestiegen wäre. Diese wurden zwar dementiert, aber man darf wohl nicht verwundert sein, wenn Crashdiet bald wieder auseinander brechen.

Kommen wir nun zum Album. Die meisten Bands versprechen ja bei ihrem neuen Album, dass es auf jeden Fall härter wird, meist stellt sich das als bloße Lüge heraus, bei Crashdiet ist das anders. Das Album klingt deutlich mehr nach Metal. Auch sorgt der neue Sänger mit seiner tieferen und raueren Stimme für einen anderen Sound. Trotzdem unterscheidet sich das Ganze nicht so sehr von Rest in Sleaze. Zwar versucht man es immer noch mit partytauglichen Texten und einem eingängigen Chorus, aber so ganz schafft man das dann doch nicht. Manche Songs wollen einfach nicht zünden.
11 Songs finden sich auf dem Album, sie alle wieder so im Schnitt zwischen 3-4 Minuten. Hervorheben muss man erstmal die beiden Songs Alone und I don’t care, hier spielt Gitarrist Mick Mars von Mötley Crüe mit, was man spätestens beim Solo hört, aber insgesamt hätte man sich davon wohl mehr versprechen können. Wirklich gut gefallen hat mir der Song Overnight mit einer extrem gelungenen Bassline und dem Rest in Sleaze Feeling, das mir beim restlichen Album so ein wenig abgeht. Weitere gute Songs sind Falling Rain, XTC Overdrive und Bound to be Enslaved, trotzdem bleibt die (so aber auch fast erwartete) Enttäuschung, das man doch recht deutlich hinter Rest in Sleaze zurückbleibt.

Bewertung
8/10
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Letzte Aktualisierung ( 01.12.2007 )
 
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