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Cream - Disraeli Gears PDF Drucken
Geschrieben von Anti-Dumb Rocker   
29.01.2008

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Cream – Ein ,zugegeben, nicht ganz bescheidener Name. Schließlich behauptete Eric Clapton „damals“, bei Bandgründung, die Band bestehe aus den drei Besten Rockmusikern der 60er.
Und angesichts des zweiten Albums „Disraeli Gears“, veröffentlicht 1967, kann diese Aussage so falsch nicht sein.
Mit dem Eröffnungstrack „Strange Brew“ liefern Cream einen tollen Gute- Laune Song ab der, ebenso wie der Rest des Albums, irgendwo zwischen Blues, Heavy Rock und Psychadelic anzusiedeln ist. Auf dem Fuße folgt „Sunshine Of Your Love“. Den Song muss man wohl niemandem mehr vorstellen, es ist der (heute) bekannteste Song von Cream, und auch einer der besten. Mit „World Of Pain” folgt der wahrscheinlich schönste Song von Cream, der im Refrain auch so richtig schön drogenschwanger klingt. Auch zu erwähnen wäre noch „Tales of the brave Ulysses”, dass man schon fast als frühen Prog bezeichnen könnte. Soviel zu den bekannten Highlights, doch auch die übrigen Songs wie „Take it back“ oder „Swlabr“ überzeugen, auch wenn sie nicht „perfekt“ sind, völlig und beweisen, dass Cream ihren Ruf als eine der besten Bands aller Zeiten nicht umsonst innehaben. Clapton spielt fantastisch, Ginger Baker groovt was das Zeug hält, und Jack Bruce ist als Sänger und Bassist extrem gut drauf. Interessant, dass Bruce und Baker musikalisch so perfekt harmonieren, waren sie sich doch auf menschlicher Ebene (zumindest damals) mehr oder weniger spinnefeind.
Wie schon erwähnt, bei manchen Songs ist das psychadelic- Getue etwas nervig, aber durch aus tolerabel, da die Musik trotzdem einfach nur gut bleibt.
Einzig bei der Abschließenden Nummer „Mother’s Lament“, bei dem man sich ein wenig an einen Monty Python Song erinnert fühlt, hat man das Gefühl, dass der Band die Drogen dann doch noch zu Kopf gestiegen sind, aber das macht nichts: Die Nummer ist herrlich blödsinnig und unterhaltsam anzuhören.

Nach elf Songs und einer guten halben Stunde ist dann Schluss und irgendwie hat man Lust auf mehr. Da kann man vor allem die Live Aufnahmen empfehlen, da Cream nicht nur im Studio großartig waren, sonder Live auch eine atemberaubende Klasse zeigten und zu den besten Live Acts der späten sechziger zähtlen..
„Disraeli Gears“ ist auf jeden Fall ein Album, das man als Rockliebhaber unbedingt im Schrank stehen haben sollte.

Bewertung
9,5/10
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Letzte Aktualisierung ( 29.01.2008 )
 
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