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Deep Purple - Burn PDF Drucken
Geschrieben von wolf   
26.04.2006

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Nach dem 1973er Album “Who do we think we are?” war es bei Deep Purple mal wieder an der Zeit einige Besetzungswechsel vorzunehmen und wie schon 1969 traf es Sänger und Bassist. Sänger Ian Gillan hatte schon zuvor einige Probleme mit Ritchie Blackmore und auch einige persönliche Probleme, weshalb er die Band verlassen wollte. Roger Glover tat es ihm nach, weil er sich in der Band nicht mehr wohl fühlte. Also musste Ersatz gefunden werden. Als neuer Bassist kam Glenn Hughes zur Band, der vorher schon kleinere Erfolge mit der Band Trapeze feiern konnte. Man war noch auf der Suche nach einem Sänger und man wollte schon fast zu viert weitermachen, mit Hughes als Sänger. Glücklicherweise bewarb sich dann aber mit David Coverdale doch noch ein brauchbarer Sänger und so hatte man nun also 2 Sänger, was neue Möglichkeiten eröffnete. Durch die neuen Sänger änderte sich auch wieder mal der Stil. Es war nun etwas weniger Hard Rock, dafür ging es mehr in Richtung Blues und Funk. David Coverdale hat diesen Stil später bei Whitesnake beibehalten. Wie schon zuvor bei den Aufnahmen zu Machine Head ging man wieder nach Montreux in die Schweiz um das neue Album aufzunehmen, das den Titel Burn tragen sollte. Die großen Klassiker des Albums sind natürlich Burn, You Fool no one und Mistreated. Mistreated wurde in der Folgezeit ja von allen Deep Purple Nachfolgebands gespielt und selbst Ronnie James Dio singt ihn ab und zu noch bei seinen Konzerten. Die anderen Songs fallen da recht deutlich ab, gerade bei Might Just Take your Life und dem Instrumental „„A“ 200“ drängt sich der Gedanke auf, das es reine Filler sind. Das Album ist auf keinen Fall schlecht, aber die übermächtigen Vorgänger „In Rock“, „Fireball“ und „Machine Head“ sind einfach eine Klasse besser.

Nun gibt es dieses Album mittlerweile auch in der Anniversary Edition und wie schon bei den vorigen Scheiben ist das Remaster absolut gelungen. Die Songs klingen wesentlich dynamischer und wärmer als auf den vorherigen CD-Pressungen. Desweiteren gibt es 5 Bonus Tracks, darunter die B-Seite „Coronarias Redig“, ein Song der gar nicht so schlecht. Leider gibt es ansonsten keine unveröffentlichten Tracks, sondern nochmals Burn, Mistreated, You Fool no one und Sail Away in Remix Fassungen. Ansonsten gibt es natürlich noch ein 24 Seiten Booklet mit vielen Fotos und noch mehr Text über die Entstehung des Albums.

Fazit: Burn ist das bessere der beiden Mark 3 Alben, kann aber nicht wirklich mit den Mark 2 Alben konkurrieren, trotzdem ist es besser als das was danach kam oder was Deep Purple heute rausbringt.

Bewertung
8/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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