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Deep Purple - Made in Japan PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
05.07.2007

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Livealben…Erwähnt man das Wort Livealbum fällt meist nur ein Titel: Made in Japan. Die Legende der Livealben, das größte, beste und genialste Livealbum, das wirklich Live ist und auch so klingt, eine  Band in bester Spiellaune zeigt, mit tollen Improvisationen und fast 20 Minuten Jam bei Space Truckin’.
35 Jahre ist das Album mittlerweile alt. Von seiner Faszination hat es aber nach wie vor nichts verloren. Es sorgte auch dafür, dass Deep Purple in den USA endlich Fuß fassen konnte. Das Album sollte ursprünglich ein UK-only Release sein, dort aber als Doppelalbum zum Preis eines regulären Albums als eine Art Fanbonus erscheinen. Erst als das Album massenhaft in die USA exportiert wurde, entschloss sich Warner Brothers Made in Japan dort zu veröffentlichen.

Sieben Songs, über 76 Minuten verteilt auf 2 Vinyls. Deep Purple haben in den 70ern bei Konzerten immer nur recht wenige Songs gespielt, diese dafür mit langen Jams und Improvisationen verlängert. Zusammengesetzt ist es aus drei Auftritten der Band in Japan und die Songs sind mit Publikum so perfekt zusammengesetzt, dass es wie ein ganzes Konzert wirkt. Für Komplettisten gibt es alle 3 Konzerte auch auf CD.
Los geht es mit Highway Star, auch heute noch der beste Sound um mit einem Auto über die Autobahn zu rasen. Die hier gespielte Version ist dabei wohl die beste und dynamischte.
Danach folgt Child in Time, einer der absoluten Klassiker der Band. Über 12 Minuten wird hier ein Inferno in Sachen Musik abgebrannt und Ian Gillans Stimmbänder können einem bei dem Rumgeschreie schon fast Leid tun.
Smoke on the Water darf natürlich nicht fehlen. Mit The Mule folgt ein fast 10minütiges Schlagzeugsolo das noch viel beeindruckender wirkt, wenn man sich Ian Gillans kleines Schlagzeug ansieht. Strange Kind of Woman zeigt ein tolles Zusammenspiel zwischen Ian Gillan und Ritchie Blackmore, hört man das, mag man gar nicht glauben dass die 2 sich schon damals mehr oder weniger gehasst haben. Lazy und Space Truckin’ sind dann die beiden Improvisationsstücke. Zusammen hier über 30 Minuten lang, zeigen sie sehr eindrucksvoll wie fähig diese Band war.
Made in Japan ist eben zu Recht eine Legende unter den Livealben.

Bewertung
10/10
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Letzte Aktualisierung ( 05.07.2007 )
 
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