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Deep Purple - Slaves and Masters PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
08.03.2008

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Die erfolgreiche Reunion kam 1984 und 1989 war schon fast wieder alles vorbei. Denn wieder mal gab es Ärger zwischen Gillan und Blackmore und der Sänger musste gehen. Warum auch immer wurde als neuer Sänger Joe Lynn Turner geholt. Turner, Blackmore, Glover…Das ist mehr Rainbow als Deep Purple.
Das Album, Slaves & Masters, welches 1990 erschien wurde nicht nur aufgrund dieser Tatsache von Fans und Kritikern gleichermaßen gehasst. Bis heute gilt es als schlechtestes Werk der legendären Rockband.

Neun Songs umfasst das Album. Bei King of Dreams, dem Opener war mein erster Gedanke „Ist das Dio?“, nicht wegen des Gesangs, sondern wegen den Synthies und einfach, weil das Intro mehr nach Holy Diver als nach Machine Head klingt. Tatsächlich ist der Song nicht schlecht. Er hat einen starken Chorus, ein nettes Gitarrensolo. Das erste Problem: Es ist nicht Hardrock, es klingt mehr nach AOR, generell eben so wie Rainbow in ihren letzten Alben und es klingt einfach schwach. Egal ob es das Keyboardgeklimpere (Das soll John Lord sein?) ist oder das Schlagzeugspiel (Klingt mehr nach Drumcomputer), das wirkt schon sehr uninspiriert. The Cut Runs Deep fängt mit Klavier an und wandelt sich dann in einen 08/15 Hardrock Song. Hier zeigt sich auch deutlich, dass Turner einfach kein guter Sänger ist. Er versucht krampfhaft einen auf harten Rocker zu machen, aber am besten ist er mit seinem dünnen Stimmchen einfach im Pop-Rock aufgehoben. Und was zur Hölle ist das für ein grässlicher Chorus?  Fire in the Basement ist das dritte Beispiel warum Slaves & Masters so schlecht ist: Es startet mit einer schlechten Kopie des Wring that Neck Riffs und wandelt sich dann in einen bluesigen Rocker. Wobei auch das recht uninspiriert daher kommt und wieder mal zeigt sich deutlich, dass Turner einfach schlecht klingt. Gerade bei dem Song krächzt er sehr nervig rum.
Die anderen Songs sind auch nicht besser. Fortuneteller klingt nach Rainbow Coverband, Love Conquers All soll wohl eine Ballade sein, nervt aber nur und Wicked Ways könnte auch von den Scorpions stammen. Oh und Too much is not enough ist nicht mal von Deep Purple geschrieben worden, sondern von Turner und irgendwelchen Typen.
Slaves & Master ist wirklich so schlecht, wie alle sagen und zum Glück kam Gillan danach wieder zurück zur Band.

Bewertung
3/10
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