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Deep Purple - Stormbringer |
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Geschrieben von ShadowAngel
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07.06.2008 |
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1974 war das Jahr des großen Umbruchs bei Deep Purple. Ritchie Blackmore verließ die Band und gründete Rainbow, David Coverdale und Glen Hughes übernahmen dafür die Führung der Band, das merkte man schon bei Burn, wird aber bei dessen Nachfolger noch um einiges deutlicher. Funk und Blues hielten Einzug und irgendwie verlor der Sound deutlich an Härte, die zu Zeiten Ian Gillans noch an der Tagesordnung war. Veränderungen sind meist etwas gutes, ehe eine Band stagniert sollte sie neue Gefilde austesten. Aber das klappt auch nicht immer.
Das Album enthält neun Lieder und eine Spielzeit von 36 ½ Minuten. Aus meiner Sicht hat die Band es perfekt geschafft das Album zu unterteilen. Los geht es mit dem Titeltrack, der hat Klassikerstatus und ist einfach ziemlich cool. Danach wird es ruhig. Love don’t mean a thing ist eine Ballade, die nicht sonderlich hervorsticht. Holy Man finde ich persönlich sehr nervig und bei Hold On muss ich spontan an Status Quo denken. Aber nur am Anfang der Song ist irgendwo zwischen Blues und Funk, Coverdale und Hughes singen ein Duett und können da schon überzeugen. Phasenweise ist der Song wirklich genial, aber darauf folgen dann öde Momente. Irgendwie ist dieses Lied nicht so ganz ausgereift Mit Lady Double Dealer wird es dann wieder richtig stark, das ist endlich wieder rockig. Was folgt? Klar, zwei lahme Tracks mit You can’t do it right und High Ball Shooter. The Gypsy kann dann wieder überzeugen und erinnert ein wenig an den Sound vom ersten Rainbow Album. Sehr schön, das ist auch der einzige Song, bei dem Blackmore so richtig überzeugen kann, bis dato wirkte er ungewohnt uninspiriert, die großen Riffs und Solos vermisst man. Bei The Gypsy aber zeigt er seine Genialität. Natürlich folgt am Ende noch mal was richtig geniales: Soldier of Fortune ist eine wunderschöne Ballade, wo man wirklich Deep Purple raushört. Dass Stormbringer so unbeliebt unter Fans ist, kommt nicht von ungefähr. Der Sound passt nicht zu dieser Band und es klingt einfach öde. Coverdale hat später mit Whitesnake (bis 1982) richtig genialen blueslastigen Hard Rock gemacht, vielleicht war dieses und das nachfolgende Album die Testphase dafür. Für Sammler Pflicht, alle andere sollten nach einer Compilation Ausschau halten, bei der die paar tollen Tracks enthalten sind.
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