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Derek Sherinian - Inertia PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
26.02.2007

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Derek Sherinian ist in der Musikwelt wohl kein unbekannter, nach dem er schon mit so großen Bands wie Kiss, Dream Theater und Alice Cooper unterwegs war. Seit einigen Jahren lebt er sich nun Solo aus. Inertia erschien 2001 und war nach Planet X seine zweite Soloscheibe. Im Gegensatz zu diesem Album hat er sich dieses Mal recht prominente Musiker ins Studio geholt, das hat er auf späteren Alben sogar noch exzessiver gemacht. Simon Phillips spielt nicht nur Schlagzeug, sondern hat auch gleich das Album produziert. Bei den Gitarren finden sich zwei weitere prominente Namen: Steve Lukather und Zakk Wylde. Am Bass spielen Tom Kennedy, Tony Franklin und Jimmy Johnson und dann war sogar noch Platz für Jerry Goodman, der Violine spielt. Auf Gesang wird verzichtet, hier geht es rein instrumental zu.

 
Gespielt wird eine Mischung aus Rock und Fusion. Progressive Rock wird das Album immer genannt und mit Evel Knievel findet sich dann noch ein sehr viel härterer Song darauf. Wie Sherinian in einem Interview sagte, ist das ein Song, der nach Ozzy Osbourne klingen soll. Das tut er, was nicht mal nur an Zakk Wylde liegt, der sich kräftig austobt. Leider ist der sonst nur noch auf zwei weiteren Songs zu hören. Eigentlich schade, aber so gibt es mehr Luke für uns und das ist ja eh besser. Welcher der beiden Gitarristen nun bei welchem Song spielt, hört man auch sofort raus. Wylde schrammelt rum und Steve Lukather klingt so wie immer und überzeugt bei Songs, wie dem Charles Mingus Cover Goodbye Porkie Hat, bei dem es mal etwas jazziger wird und eigentlich auch bei jedem anderen - er selbst ist ja auch mächtig stolz auf die Arbeit, die er hier abgeliefert hat. Bei What a Shame spielen denn beide gleichzeitig und wechseln sich bei E- und A-Gitarren ab, auch wenn man hier leider auf ein anständiges Duell der beiden verzichtet hat. Erwähnenswert ist noch das Cover von Edgar Winters Kultinstrumental Frankenstein (Ich glaub den Song kennt wirklich jeder)
Über allem steht dann der wuchtige Sound von Simon Phillips und bei dem ganzen genialen Sound gehen die Keyboards von Sherinian fast ein wenig unter, was schon schade ist. Trotzdem ist Inertia ein sehr tolles Album.

Bewertung
9/10
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Letzte Aktualisierung ( 27.02.2007 )
 
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