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Firehouse - Firehouse PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
22.09.2007

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FireHouse ist ein gutes Beispiel für eine Band die bei ihrem Debüt einen Hit landet und richtig abräumt, dann aber schneller in Vergessenheit geraten als sie MTV sagen können.
1990 erschien dieses Album und brachte neben Hitsingles auch einen American Music Award als „Best New Hard Rock/Metal Band“ ein (sie setzten sich gegen solche Anti-Musiker wie Nirvana durch).
Aber schon nach dem einen Album war es in den USA wieder vorbei mit dem Erfolg, heute feiern sie praktisch nur noch in Asien größere Erfolge.

Dabei war das Debütalbum alles andere als schlecht, auch wenn es natürlich keine großen Innovationen zu hören gibt und man sich an 80er Jahre Haarspraybands wie Def Leppard oder RATT orientiert. Vielleicht kam das Album auch einfach zu spät. 1985 wäre es vielleicht ein unglaublicher Megaerfolg geworden und hätte die Band etablieren können, wogegen Anfang der 90er ja schon diese unsägliche Grungewelle daherkam.
12 Songs und etwas über 48 Minuten Spielzeit werden geboten. Die meisten Songs stammen aus der Kategorie „Cool, unheimlich eingängig und best served with a whiskey“, seien es Overnight Sensation, Don’t treat me Bad, Lover’s Lane, All that she wrote oder Shake & Tumble, das sind so typische Partyhits die Spaß machen. Zwischendrin dann die großen Powerballaden. Love of a Lovetime ist wirklich klasse. Man macht auf dem Album also keine Gefangenen und man weiß immer woran man ist. Überraschungen fehlen und das ist  vielleicht auch gut so. Ein paar schwächere Tracks haben sich leider auch eingeschlichen, Oughta be Law und Home is where the Heart is klingen etwas zu schlapp und der Opener Rock on the Radio klingt wahnsinnig nach Def Leppards Rocket. Trotzdem, das Album rockt einfach.

Bewertung
8/10
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