|
Fleetwood Mac - Tango in the Night |
|
|
|
Geschrieben von ShadowAngel
|
|
28.07.2007 |
|
Tango in the Night. Das ultimative Fleetwood Mac in der Pop Era Album oder doch absolut überbewertet? Tatsächlich ist das eines jener Alben, das mich schon seit Jahren gerade zu verfolgt. Die Hitsingles hört man heute noch im Radio und ich fand das Album toll. Die Band selbst war zu diesem Zeitpunkt so völlig am Arsch. Stevie Nicks fehlte die meiste Zeit im Studio, weil sie einen Drogenentzug machte. Das führte dazu, dass bei Big Love das ganze Rumgestöhne von Sänger Lindsey Buckingham kommt. Dank technischer Spielereien war es möglich, seine Stimme so zu verändern, dass sie fast an die von Stevie Nicks rankam. Auch war die Band gerade im großen Umbruch, irgendwie verstand man sich nicht mehr, so verlies Lindsey Buckingham die Band nach den Aufnahmen.
Tango in the Night ist an sich ein recht gutes Album. Insofern kann ich die Kritiker nicht verstehen, die das Album als schlecht bezeichnen. Wie gesagt, die Band hatte damals mehr als genug Probleme und alles, was sie veröffentlichten, wurde mit ihrem Überwerk Rumors verglichen. Trotzdem hat Tango in the Night einige verdammt starke Songs und zeigt, dass Fleetwood Mac vielleicht so etwas wie die ultimative Popband sind. Ihre Songs waren immer perfekt produziert, perfekt geschrieben und dass sie musikalisch talentiert sind, war ja sowieso klar, vor allem wenn man noch Peter Greens Fleetwood Mac kennt, als ein Teil der Truppe noch richtig guten Blues machten. Tolle Songs finden sich hier zuhauf: Seven Wonders, Little Lies, Tango in the Night, Isn’t it Midnight, Caroline, Everywhere. Praktisch alle Songs - und da fallen auch die kleinen Ausfälle wie Steve Nicks Schrottsong Welcome to the Room…Sara oder das etwas kitschige When i see you again nicht wirklich stark ins Gewicht. Im Prinzip wäre es der perfekte Schlusspunkt für diese Band gewesen…
Im Forum kommentieren |