Home arrow Musik arrow Fozzy - Happenstance 19 Mai 2012  
Kingdom of Desire
HomeForumImpressum
Spiele
Bücher
Filme
Hardware
Musik
Konzerte
Artikel
Wrestling
 
Fozzy - Happenstance PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
03.05.2006

Image 

Ein Wrestler der zu singen beginnt und ein komplettes Album aufnimmt - auf die meisten klingt das wohl gruselig genug und zum großen Teil sind die Ausflüge der Wrestler in die Musikwelt auch ziemlich misslungen. Man denke an Hulk Hogans CD oder die Rapversuche von Randy Savage.

Im Falle von Fozzy ist dieses Experiment aber mehr als geglückt, denn Wrestler Chris Jericho hat eine Stimme die sehr gut zum Metal passt und alles andere als schlecht klingt, Charisma hat er ja sowieso. Aufgezogen hat er die Band Fozzy zusammen mit Rich Ward den man von Stuck Mojo kennt. Wrestlingtypisch legte man sich eine Storyline und Künstlernamen zu. Chris Jericho war bis 2004 als Moongoose McQueen bekannt und die Geschichte von Fozzy startete in den 80ern, als sie von einem bösen japanischen Manager betrogen und eingesperrt wurden. Fortan mussten sie große Hits für andere Bands schreiben, bis sie 2000 freigekommen sind und nun "ihre Songs" der „Originalfassung“ präsentieren können. Das alles klingt schon arg verdreht, zeigt aber wo es lang geht. Das erste Album bestand noch vollständig aus Covern, während auf Happenstance schon 4 Eigenkompositionen zu finden sind. Von diesen können Crucify Yourself und To Kill a Stranger überzeugen. Die Cover klingen größtenteils sehr gut, vor allem L.O.V.E. Machine, Big City Nights und Where Eagles Dare sind gut gelungen. Trotzdem ist klar, das sich die Cover nicht all zu extrem von den originalen unterscheiden. Happenstance ist trotzdem ein sehr empfehlenswertes Metal Album, weil es zeigt, das auch Wrestler gut singen können. 

Bewertung
7,5/10

Im Forum kommentieren
Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
< Zurück   Weiter >
Top of Page