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Genesis - Selling England by the Pound |
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Geschrieben von ShadowAngel
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02.03.2007 |
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Nach Foxtrot wurde England verkauft und man kann wohl sagen, dass Genesis auf ihrem Höhepunkt waren. Dass dieses Album dann auch tatsächlich in dieser Form erschien, ist schon fast ein kleines Wunder, denn schon zu dieser Zeit haben sich die einzelnen Bandmitglieder nicht mehr verstanden und Diskussionen darüber gehabt, welcher Song auf das Album darf und welcher nicht und welche Parts Mist sind. So gibt es Erzählungen, dass Tony Banks Gabriels gesprochene Parts auf The Battle of Epping Forest so gar nicht mochte und das Instrumental After the Ordeal wollte außer Steve Hackett wohl niemand.
Los geht es mit dem überragenden Dancing with the Moonlit Knight. Ein sehr geniales Stück Musik. Auffällig ist hier schon gegenüber Foxtrot die etwas bessere Produktion. Der Sound klingt um einiges klarer und die Instrumente bekommen ihren verdienten Raum. I know what i like, ist dann jener Song, wo die selbsternannten Progfans ganz schnell ihren Knoblauch rausholen um nicht vom Mainstreamvampir gebissen zu werden. Der Song wurde damals als Single veröffentlicht und war recht erfolgreich. Das Todesurteil. Mir gefällt der Song trotzdem. Das hohe Niveau behält man auch bei dem folgenden Firth of Filth bei. Dann wird’s etwas schwächer mit More Fool Me, hier übernimmt Phil Collins den Gesang. Irgendwie ist das sehr öde. The Battle of Epping Forest ist dann der erste der beiden längeren Tracks und ist nett und anstrengend. Im Gegensatz zu Supper’s Ready hat man die Stilwechsel nicht so gelungen verbunden, hier wirkt es eher ein wenig zerstückelt. After the Ordeal ist ein Instrumental. Nett. Mehr aber auch nicht. The Cinema Show ist der zweite lange Song und wesentlich besser als der Eping Forest und am Ende steht mit Aisle of Plenty ein kurzes Stück, das musikalisch von Moonlit Knight zitiert. Hört man genau hin, hört man Supermarktangebote im Hintergrund. Lustig.
Im Großen und Ganzen ist Selling England by the Pound ein wenig schwächer als Foxtrot, aber da man hier auch mehr Songs bietet, ist das zu verschmerzen. Richtig schlecht ist eigentlich keines der Stücke, vielleicht mit Ausnahme von More Fool Me und die Highlights sind eben Moonlit Knight, Firth of Filth und Cinema Show - und für die lohnt sich das Album auf jeden Fall.
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Letzte Aktualisierung ( 02.03.2007 )
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