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Green Carnation - Light of Day, Day of Darkness |
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Geschrieben von ShadowAngel
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30.08.2008 |
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Green Carnation veröffentlichten 1991 eine Demo, musikalisch im Death Metal angesiedelt. Die Band verschwand wieder. Gründer von Green Carnation war Tchort der bei Emperor spielte und 2000 bei Carpathian Forest einstieg. Zur gleichen Zeit reaktivierte er wieder Green Carnation, die fortan im progressiven Bereich anzusiedeln waren. Vor allem mit dem zweiten Album um das es hier geht, wurde das unterlegt.
Nur ein einziger Titel findet sich auf diesem Album und dieses Lied dauert 60 Minuten. Ein wirkliches Thema scheint dieser Song nicht zu haben, er ist allerdings der Anfang einer Trilogie namens „The Chronicles of Doom“, welche mit dem Album „The Rise and Fall of Mankind“ fortgesetzt werden soll. Vorausgesetzt, dass diese Scheibe jemals erscheint, denn die Band hat sich praktisch aufgelöst und das Album wurde auf Eis gelegt. Schade.
Die ersten 21 Minuten sind Metal mit einem leichten Death Metal Touch, nicht zu heftig aber hörbar. Das Ganze nimmt immer mehr an Fahrt auf, bis bei 21:50 alles stoppt und man nur noch eine Gitarre hört. Ein längerer Instrumentalpart startet, danach geht es wieder musikalisch zurück zum Beginn. Bei knapp 33 Minuten befindet man sich dann in einer gänzlich neuen Musikwelt, aus sphärischen Klängen, einer Trompete und einer Frauenstimme. Bis zur 39. Minute hält das an bis man Green Carnation wieder erlebt, etwas düsterer als vorher, aber nicht weniger genial. Erleben sollte man das Ganze am besten selbst, denn um Light of Day, Day of Darkness zu beschreiben reicht schon ein Wort: Genial. Vielleicht ist es aber sogar mehr als das, ein einzigartiges Mammutprojekt (35 Musiker, 150 Tonspuren, 600 Samples), das zum Glück einen unbeschreiblich genialen Song hervorbrachte und die 60 Minuten vergehen schon fast zu schnell.
{morasting}10/10{/mosrating}Im Forum kommentieren |