Home arrow Musik arrow Haggard - Eppur si muove 19 Mai 2012  
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Haggard - Eppur si muove PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
27.04.2007

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Bei Haggard nimmt man sich viel Zeit für die Musik. Ganze 4 Jahre hatte man auf das neue Album warten müssen und das ist inzwischen auch schon wieder fast 3 Jahre alt.
Auf ihren ersten beiden Alben stand Nostradamus im Mittelpunkt und nun bewegt sich alles um Galileo. Jenem Mann also, der sich wohl seit ein paar Jahren wild im Grabe dreht, wird sein Namen ja für eine miese, billige Pseudowissenssendung im Fernsehen missbraucht.

Haggard sind ja eine recht eigene Band, im Gegensatz zu den meisten anderen Klassik-meets-Metal Sachen, wo das Orchester meist nur leise im Hintergrund rumschrammeln darf, versteht man es hier sowohl dem Metal, als auch der Klassik genug Freiraum zu bieten und so beides zu einem homogenen Sound zu verbinden. Recht interessant sind auch immer die Gesangsteile, wo entweder gegrunzt, gesungen oder gesprochen wird und das meist in mehreren Sprachen von Deutsch bis Latein. Der einzige Nachteil davon ist, dass man natürlich so nur die Hälfte der Songs versteht.

Geboten werden 9 Songs, wovon eines ein kurzes Instrumentalstück ist. Die meisten Songs sind deutlich über 6 Minuten lang. Aber irgendwie wünscht man sich gerade bei Haggard, dass sie doch auch mal ein Stück mit mindestens 20 Minuten machen, bei dem sie sich mal richtig austoben können.
Aber auch so kann die Musik hier sehr gut überzeugen. Die Songs sind schön abwechslungsreich und interessant arrangiert. Richtig genial ist der Titelsong, das mit Abstand beste Stück. Aber wie gesagt, richtig schwach ist hier nichts und lediglich Herr Mannelig wirkt ein wenig unpassend, zumal der Song ja auch wirklich schon von jeder Mittelalterkombo eingespielt wurde. Klingt zwar nicht schlecht, hätte man sich aber sparen können…und dann ist der Song gleich 2x auf dem Album, als 10. Song nämlich noch mal in einer kurzen Fassung, an die sich noch ein kurzer Hidden-Track anschließt.
Der Sound ist auch klasse. Das Orchester klingt toll, der Metal kracht ganz ordentlich daher, vor allem die E-Gitarren überzeugen. Lediglich das Schlagzeug wirkt ein wenig zu schwach und in den Hintergrund gemischt. Das hätte man besser machen können, vor allem, wo man schon auf Blast Beats setzt…
Eppur si muove ist trotzdem ein klasse Album.

Bewertung
9/10
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Letzte Aktualisierung ( 27.04.2007 )
 
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