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Haggard - Tales of Ithiria |
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Geschrieben von ShadowAngel
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21.09.2008 |
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Wenn Geigen auf Blastbeats und Operngesang auf Gegrunze trifft, kann das nur eins bedeuten: Haggard beschert uns ein neues Album. Dieses sollte bereits 2007 erscheinen, wurde aber dann doch noch mal um ein ganzes Jahr verschoben, aber ob man nun 3 oder 4 Jahre auf das neue Album wartet, ist am Ende doch irgendwie auch schon egal. Die größte Änderung an diesem neuen Album ist wohl, das man sich thematisch keine historische Figur raussuchte und darüber Musik machte, sondern dieses Mal eine eigenständige Geschichte entwickelt hat. Ein Fantasykampf zwischen Gut und Böse ist zwar beileibe nichts neues, aber was zählt ist am Ende doch nur die Musik.
Von der gibt es mal wieder recht wenig. Von den 11 angegeben Track sind nur 6 wirkliche Lieder. Der Rest sind kurze gesprochene Stücke, welche die Geschichte erzählen. Als Erzähler fungiert hier Mike Terrana, den man als Trommler von Gruppen wie Axel Rudi Pell, Rage, Savage Circus und geschätzten 4,3 Millionen anderen kennt. Das als The Origin betitelte Intro könnte auch die Einleitung von Diablo 3 sein. Sehr stimmig jedenfalls.
Musikalisch gibt es Haggard. Und damit keine wirklichen Überraschungen. Death Metal trifft auf Klassik. Wie gehabt wird in verschiedenen Sprachen gesungen, in dem Fall mal in Deutsch, dann englisch und spanisch. Spanisch vor allem bei Hijo de la Luna. Das ist ein Cover, man kennt das Original von Mecano oder das Cover von Loona. Klingt auch gar nicht so schlecht. Die anderen Songs sind aber defintiv besser und mit Spielzeiten um die 6 bis 8 Minuten auch schön langt. Da darf sich jeder der zahlreichen Musiker austoben und mal wieder zeigen, das Metal und Klassik doch verdammt gut zusammenpasst. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Haggard ist Haggard und klingt nach Haggard wie man es kennt und auch dank der sehr druckvollen Produktion macht Tales of Ithiria viel Spaß.
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