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Halfway to Gone - Second Season |
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Geschrieben von ShadowAngel
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12.04.2008 |
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Was wäre dabei raus gekommen, wenn Tony Iommi Lynyrd Skynyrd beigetreten wäre? Dieser Frage wollte die Band Halfway to Gone auf den Grund gehen und brachten 2001 ihr erstes Album High Five heraus. Second Season folgte bereits ein Jahr später und hier haben sie den Sound zwischen Black Sabbath Heavyness und Südstaatenrock perfektioniert und das, obwohl die Band aus New Jersey kommt, was ja ganz und gar nicht südlich ist. Die Band besteht nur aus 3 Leuten, zwei von ihnen haben zuvor bei der nicht wirklich bekannteren Combo Solarized gespielt.
Elf Songs befinden sich auf der Disc und die sind mitunter recht kurz. Keine 40 Minuten hat das Album und die 2 und 3 Minuten dominieren recht stark. Aber das muss ja nicht immer was schlechtes sein. Los geht es sehr schnell und dominant mit Great American Scumbag und Already Gone, zwei Songs, die sehr schön den typischen Sound der Band zeigen. Es ist hart, aber nicht zu hart und die Südstaaten und Stonerelemente treten nie zu sehr in den Hintergrund. Große Überraschungen oder Klangexperimente darf man natürlich nicht erwarten. Eigentlich sagt ja schon das Cover alles, ein großer Gorilla der eine Jack Daniels Flasche in der Hand hält. Der Sound ist massiv und gradlinig wie der Affe und Whiskey passt mehr als gut zu dieser Musik. Wie gut dieser passt, zeigt sich beim wohl besten Lied der Scheibe: Whiskey Train und in den steigt man doch gerne ein, wenn es so genial klingt. Lediglich dann und wann, wie etwa beim Instrumental Brocktoon’s Ware kommen ein paar andere Instrumente (in dem Fall eine Harmonica) zum Einsatz. Mit Thee Song und Tryptophan gibt es noch zwei weitere Instrumentaltracks, letzteres ist für dieses Album fast schon ungewohnt ruhig. Richtig Stoner sind Lone Star Breakout und Never comin’ home. Ein anderer starker Track ist das sich fast überschlagend klingende Escape from Earth. Wie Tim Cronin von Monster Magnet passend sagte: „The sound is southern, but not fried. Heavy, but not metal. This shit rocks!“ und dem schließe ich mich einfach mal an.
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