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Hanoi Rocks - Self Destruction Blues |
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Geschrieben von ShadowAngel
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30.05.2007 |
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Das dritte Album erschien im Jahr 1982 fast zeitgleich mit dem zweiten (Oriental Beat), während jenes neues Songmaterial bot, war Self Destruction Blues eine wilde Zusammenstellung von Singles, ihren B-Seiten und neuen Songs. Wild deshalb, weil sich Hanoi Rocks bei ihren B-Seiten meist richtig ausgetobt haben und Songs zustande kamen, die einfach merkwürdig klangen.
Da es praktisch nur eine Compilation ist, klingen auch die Songs unterschiedlich. Praktisch jeder hatte einen anderen Produzenten oder wurden ganz bewusst so produziert. Der Titelsong ist eine Art Sleaze-Blues und klingt richtig alt, er wurde sogar in Mono aufgenommen und statt einem Gitarrensolo gibt es eben eins mit einer Harmonica. Songs wie Nothing New oder Dead by Xmas sind lustige kleine Punkrocksongs, mit Texten, die man nicht ernst nehmen kann. Hier sollten man die Ärzte hinhören, um zu sehen, wie man wirklich lustigen Punk produziert. Kill City fängt mit einem Percussion Intro an, klingt irgendwie ein wenig nach 80er Jahre Santana. Aber natürlich gibt es neben all den Merkwürdigkeiten auch typische Hanoi Rocks, wie das gute Love’s an Injection oder I want you. Self Destruction Blues ist ein sehr interessantes Album, allerdings ist es nicht für Hanoi Rocks Einsteiger geeignet, die sollten sich erstmal an die „normalen“ Alben halten.
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