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Hardcore Superstar - Hardcore Superstar PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
14.04.2007

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In welches Land muss man heutzutage schauen, wenn man guten (Hard)Rock sucht? Klar,  Schweden. Kein anderes Land rockt die Musikszene seit ein paar Jahren so durcheinander.
Hardcore Superstar ist da ein Beispiel, die Band existiert schon seit 1997 und hat auf ihren ersten 4 Alben erst mal nach einer Stilrichtung gesucht, praktisch jedes klingt anders, von Hard Rock bis Rock ’n’ Roll. Dann kam eine kleine Pause und 2005 erschien das selbst betitelte Album. Ein Zeichen für den Neuanfang? Jedenfalls war es ihr bis dahin erfolgreichstes Album.

Stilistisch ist das nun eher Sleaze Rock und ab und zu geht’s mal ein wenig Richtung Hard Rock. Schön ist auch, dass der Sänger endlich richtig singt, auf den vorherigen Alben klang seine Stimme immer ein wenig weinerlich. Hier hat man ihm scheinbar mal kräftig in den Arsch getreten und schon klingt die Stimme so, wie man es beim Sleaze eben erwartet. Selbst bei der Ballade des Albums, Standin’ on the Verge klingt die Stimme noch klasse.
Die restlichen 11 Songs auf dem Album gehen nach vorne ab und folgen dem Motto von Song Nr. 2: Bang your Head. Beim Sound hört man ihre Vorbilder dann auch gut raus: Hanoi Rocks, Alice Cooper, The Who. Fans dieser Bands können hier praktisch blind zugreifen und werden sicher nicht enttäuscht werden. Die meisten Songs wie Bang your Head, Cry your eyes out oder Wild Boys sind schön eingängig. Selbst die Single We don’t celebrate Sundays kann überzeugen. Etwas weniger gut gefallen haben mir dagegen She’s offbeat und Blood on me. Aber insgesamt kann man sagen, dass die Scheibe mehr als gelungen ist und die Band diesem Stil hoffentlich treu bleibt.

Bewertung
9/10
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