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Iron Maiden - No Prayer for the Dying |
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Geschrieben von ShadowAngel
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23.02.2009 |
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Jede Band erreicht irgendwann ihren (vorläufigen) Zenit. Sie bringen ein oder mehrere Alben heraus, die nicht mehr übertroffen werden können. Entweder löst sich eine Band dann auf oder macht weiter und das meist mit einem Album, das enttäuscht. Das war der Fall mit Iron Maiden im Jahr 1990. Bis dahin hat man praktisch nur tolle Alben veröffentlicht. Dann stieg Adrian Smith aus und irgendwie hat das der Band den Rest gegeben, obwohl Smith nun nicht mal der Hauptsongschreiber war. Als neuen Gitarristen brachte man Jannick Gers in die Band. Der spielte auch schon auf Dickinsons erstem Soloalbum und sollte uns von nun an mit schrecklichen Spandexhosen und noch fieserem rumgepose „erfreuen“.
Mit Tailgunner geht es aber erstmal nett los. Das ist mal wieder so ein typischer Maiden Opener, wie er auch auf Number of the Beast stehen könnten. Auffällig ist aber schon hier der schlappe Sound. Ist hier wirklich Martin Birch der Produzent? Man möchte es kaum glauben. Holy Smoke klingt auch noch gut. Der Titeltrack wäre wohl ein guter Song, aber irgendwie hat sich da die Band selbst beklaut, es klingt einfach wie schon mal auf Somewhere in Time oder Seventh Son gehört. Auffällig ist aber, dass alle Songs sehr kurz sind. Über die 5 Minuten Grenze schafft es nur ein einziger und die Progressiveren Elemente der vorigen Alben sind auch weg. Schade. Ab jetzt geht es aber auch bergab. Public Enema Number One ist nicht nur ein doofer Titel, sondern auch ein Song, der völlig uninspiriert dahinplätschert. Fates Warning und The Assassin schlagen in die gleiche Kerbe. Warum soll ich mir so etwas anhören, wenn es Maiden auf den vorherigen Alben wesentlich besser macht? Das zieht sich auch bei den nächsten beiden Songs so weiter. Ein Lichtblick…wir brauchen einen Song der mich davon abhält, die CD aus dem Player zu werfen. Der kommt dann wenigstens an vorletzter Stelle. Bring your Daughter…to the Slaughter ist wieder ein klasse Maiden Song. So mag man die Band. Der lange Song am Ende ist Mother Russia, aber auch der ist irgendwie recht schnell wieder vergessen. Wirklich schlecht sind die Songs ja nun nicht aber es wäre ja wirklich interessant zu erfahren, was mit der Band hier los war. Hat sie die Kreativität verlassen? Waren sie faul? Es scheint ja fast so, als hätte man hier in einer Restekiste gekramt und all die Songs zusammengenommen, die sie bei den Sessions der vorigen Alben für zu schlecht hielten. So uninspiriert und kraftlosklang die Band bis dato nie und auch die Produktion von Martin Birch ist absolut zweitklassig. Da klingt sogar das Debütalbum besser. No Prayer for the Dying ist wirklich enttäuschende Durchschnittlichkeit.
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