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The Number of the Beast war ein riesiger Hit und hat nicht nur mit Leichtigkeit Bruce Dickinson als neuen Sänger etabliert, sondern auch schon Iron Maiden zur größten Rockband der frühen 80er gemacht. Aber die Band bekam auch richtig Ärger wegen des Albums, man warf ihnen natürlich Satanismus vor (Das „satanischte“ bei Maiden ist wohl Produzent Martin Birch passiert, als er auf der Number of the Beast Tour einen Autounfall hatte und die Werkstattrechnung 666 Pfund betrug). Vielleicht auch deshalb haben sie ihren Stil ein klein wenig verändert und davon abgesehen, Songs über Horrorfilme zu machen. Kurz vor den Aufnahmen zum neuen Album, trennte man sich von Clive Burr, der ziemliche Alkoholprobleme hatte und deshalb vor allem auf der Tour kein verlässliches Mitglied mehr war. Der neue Schlagzeuger wurde Nicko McBrain, der ja bis heute in der Band ist. Los geht das Album, etwas untypisch, mit einem langen Song. Normalerweise wartet ja als Opener sonst immer ein kurzer 3minüter. Where Eagles Dare basiert auf dem gleichnamigen Film. Vor allem der Mittelteil kann überzeugen. Danach kommen die großen 4 Klassiker. Revelations, Flight of Icarus, Die with your Boots on und The Trooper. Man kennt sie, sie werden praktisch bei jedem Konzert gespielt. Still Life ist ein netter, typischer Maidensong mit einem tollen Solo. Quest for Fire ist der einzige „nur“ gute Song und irgendwie auch der einzige auf diesem Album, der nicht auf einem Film oder einem Buch basiert. Sun and Steel ist auch so ein Song, der nett ist, aber nicht wirklich gut hängen bleibt. Bleibt am Ende noch der längste Song. To tame a Land basiert auf Frank Herberts Dune, sollte auch Dune heißen, aber das wollte Herbert nicht (BUH!). Ein toller langer Song, der alles bietet, was man von Maiden erwartet. Gitarrenduelle, Tempowechsel, langsame und ruhige Momente eben so, wie schnelle. Ich kann mich ja nur noch wiederholen, mit Dickinson haben Maiden in den 80ern nur geniale Alben veröffentlicht. Piece of Mind gehört dazu, trotz Quest for Fire.
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