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Iron Maiden - Rock in Rio |
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Geschrieben von ShadowAngel
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22.02.2008 |
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Livealben haben Maiden über die Jahre einige veröffentlicht. A Real Live one, A Real Dead one und Live at Donnington. An Live after Death kamen sie alle nicht ran. Passend zur Reunion trat die Band dann bei Rock in Rio auf, einem der größten Musikfestivals. Dementsprechend fanden sich hier auch ungefähr 250.000 Menschen ein. Eine gewaltige Masse. Auf 2 CDs kriegt man hier das gesamte Konzert mit fast 2 Stunden Spielzeit und 19 Tracks.
Los geht es mit einem Intro. Arthur’s Farewell von Jerry Goldsmith, das klingt nett. Das man sich natürlich vor allem auf das zur damaligen Zeit aktuelle Album Brave New World konzentriert, ist klar und so startet die Band auch mit The Wicker Man, Ghost of the Navigator und Brave New World. Das klingt alles fast noch eine Ecke besser als auf dem Album. Einerseits weil die Band live mit wesentlich mehr Power agiert und andererseits das Publikum sehr lautstark bei der Sache ist. Der Sound klingt auch wirklich angenehm, obwohl hier Kevin Shirley als Produzent aufgeführt wird, hat man ihm wohl nicht wirklich viele Chancen gegeben, den Sound zu verhunzen. Endlich hört man alle drei Gitarristen. Fehlen dürfen natürlich auch die ganzen Klassiker nicht. Iron Maiden, Number of the Beast, Run to the Hills, 2 Minutes to Midnight. Hier sind sie alle wieder versammelt und man vermisst lediglich irgendwie Phantom of the Opera. Am interessantesten ist aber wohl der längste hier gespielte Song: Sign of the Cross vom X Factor Album und verdammt ja, Dickinson macht da eine richtig starke Nummer draus. Hier klingen auch die Keyboards klasse. Dann haben wir da noch The Clansman von Virtual XI. Dickinson macht die Songs wirklich zu seinen eigenen. Klasse. Der stärkste Song auf diesem Album ist aber eindeutig Fear of the Dark. Einfach atemberaubend, einerseits weil die Band ihn gut spielt, aber noch wesentlich mehr, weil diese riesige Menschenmasse vor der Bühne mitsingt. Genial, unglaublich genial. Besser kann man diesen Song nicht bringen. Um es kurz zu machen: Iron Maiden rocken nach wie vor jede Bühne dieser Welt. Die Songs sind klasse, der Sound ist klasse, das Publikum ist klasse. Rock in Rio klasse.
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