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Iron Maiden - The X Factor PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
06.04.2007

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Innerhalb weniger Jahre hat Iron Maiden praktisch alles verloren, was die Band ausmachte. Zuerst ging Adrian Smith, dann hat man den Covermaler Derek Riggs gefeuert (und JA das war schlimm) und dann hat sich auch noch Martin Birch als Produzent zurückgezogen.
Als neuer Sänger kam Blaze Bayley. Dämlicher Name und der Typ hat so gut zu Maiden gepasst wie ein Frosch in einen Toaster, nämlich gar nicht. Er war einfach zu unsympathisch und gut singen kann er auch nicht.

The X Factor erschien 1995 und ich fange mit dem positiven an: Die Produktion ist gut gelungen.
So, kommen wir zum Schlechten:  Wenn ich jetzt hier hinschreibe, das Album ist Müll, reicht das wohl auch nicht aus. Los geht es mit Sign of the Cross. Das stammt von Steve Harris und ist mit über 11 Minuten lang. Es könnte ein toller Song sein, würde hier Bruce Dickinson singen. Er ist düster, abwechslungsreich und dann wird er von Bayley zerstört. Seine Stimme passt hier nicht und klingt völlig aus dem Takt. Zum Glück ist der Großteil ein Instrumental.
Lord of the Flies und Man on the Edge sind grausam. Würde Bayley noch ein bisschen taktloser singen, würde er wohl rappen müssen. Das passt nicht, es passt hier nicht, es passt eigentlich überhaupt nicht zu Heavy Metal.
Rein von den Instrumenten her ist das Album nicht so schlecht. Es ist sehr düster gehalten und hat nicht mehr viel mit dem 80er Jahre Maiden Sound gemeinsam. Vor allem die schnellen Gitarrenduelle vermisst man hier. Trotzdem ist diese Veränderung nun nicht so schlecht, wie immer alle sagen.
Auf den folgenden Songs verschwinden aber auch die letzten guten Instrumentpassagen. Dafür klingt das Ganze nur noch langweilig und Bayley singt von Song zu Song schlechter. „Bestes“ Beispiel dafür ist wohl das gruselige Judgment of Heaven.
Ne, Leute, das Album ist einfach Mist, bis auf den Titelsong.

Bewertung
3/10
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