Home arrow Musik arrow Jefferson Airplane - Surrealistic Pillow 19 Mai 2012  
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Jefferson Airplane - Surrealistic Pillow PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
12.04.2008
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The Summer of Love – das war 1967. Die großen Studentenaufstände für freie Liebe und Drogen und alles was wohl deren Meinung nach Spaß macht und unverzichtbar ist.  Es muss auf jeden Fall eine lustige Zeit gewesen sein, die Musik war toll, man durfte sich alles trauen und wenn man sich gegen das Etablissement stellte, war man richtig cool. Zumindest besser als heutzutage, wo man schon schief angeschaut wird, wenn man eine eigene, nicht massentaugliche Meinung vertritt. Nun leb ich aber im beschissenen heute und höre Jefferson Airplane, wohl die „LSD-Band“ überhaupt.
Surrealistic Pillow war an sich das erste richtige Jefferson Airplane Album, denn die Scheibe zuvor war noch eher brav und ohne Grace Slick, die ein wichtiger Teil der Band werden sollte. Ihre Stimme war recht einzigartig und sie hat sich sofort am Songwriting beteiligt.

Elf Lieder, die keine 35 Minuten andauern, die bekanntesten davon sind White Rabbit und Somebody to Love. Ersteres wird in Filmen und Serien immer dann ausgepackt, wenn es um Hippies oder Drogen geht, selbst bei den Simpsons fand es Verwendung. Somebody to Love war ein Überraschungshit, wohl niemand hat damals gedacht, dass dieser Song so weit in den US Charts hochklettern wird. Selbst heute hört man es ja noch oft genug bei anständigen Radiosendern. Und die zwei Songs und eigentlich das ganze Album stehen wohl als bestes Beispiel für diese Generation und was damals 1967 in Kalifornien so los gewesen sein muss.
Die Songs sind zwar sehr psychedelisch aber bei weitem keine so schrägen Klangexperimente, wie sie etwa Pink Floyd auf ihrem ersten Album tätigten. How do you feel erinnert ein wenig an The Mamas and the Papas vom Sound her, wogegen Today und Comin’ back to me sehr ruhig sind und dadurch eine schon fast unheimliche Grundstimmung erzeugen.
Auch in den Instrumentals, wie etwa Embryonic Journey, geht es mit Akustikgitarre sehr zahm zu. Plastic Fantastic Lover ist ein weiterer bekannter Song, schon allein wegen der Kontroverse rund um Jerry Garcia. Den kennt man von Grateful Dead und der hat angeblich bei dem Song Gitarre gespielt, hat ein wenig mitproduziert und diente als „Spiritual Advisor“. Die Band behauptet das, das Label sagt, dass all dies nur erfunden wäre, Garcia selbst kann dazu nichts mehr sagen.
Ob das nun stimmt oder nicht, ist am Ende egal. Surrealistic Pillow ist zu Recht ein Klassiker und ein Album, das nicht nur Althippies besitzen müssen.

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10/10
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