Home arrow Musik arrow Jethro Tull - Crest of a knave 11 Februar 2012  
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Jethro Tull - Crest of a knave PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
03.05.2006

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Crest of a Knave sorgte Ende der 80er für viele Diskussionen. Das lag weniger an der Musik, als viel mehr an dem Grammy den Jethro Tull dafür gewann, denn diesen gabs in der Kategorie Bestes Hard Rock/Metal Album - beides nun nicht gerade Tull typische Genres und das Album ist auch relativ weit davon entfernt. Ich glaube, die damals favorisierten Metallica können Jethro Tull deshalb bis heute immer noch nicht ausstehen. Musikalisch gesehen wurde die Band schon wieder etwas gitarrenlastiger, nach dem die schlechten Vorgänger wie A oder Under Wraps sehr elektronisch ausfielen, war das doch eine klare Verbesserung.

Teilweise klingt das ganze auch sehr stark nach Dire Straits. Ian Anderson litt die Jahre zuvor unter einer Krankheit, die seine Stimme angriff und danach hatte er einfach nicht mehr den gleichen Stimmumfang und klang allgemein etwas tiefer als zuvor und auf Songs wie Budapest oder Said she was a Dancer, die auch auf der Brothers in Arms stehen könnten, erinnert er tatsächlich ein bisschen nach Mark Knopfler. Neben den beiden oben genannten Songs hat Crest of a Knave noch einige weitere starke Tracks wie Farm on the Freeway, Mountain Men und Steel Monkey, das härteste Stück der Scheibe und wahrscheinlich hat das Grammy Komitee damals nur diesen einen Song gehört und danach entschieden: „Das ist Hard Rock, das kriegt den Grammy“ Bleibt noch zu sagen, dass man Crest of a Knave als Tull Fan in der Sammlung haben und man sich wenn, dann lieber gleich die neue Remaster besorgen sollte. Da gibt’s noch einen Bonustrack und allgemein klingt der Sound besser. 

Bewertung
8,5/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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