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Johnny Cash - Unchained PDF Drucken
Geschrieben von Anti-Dumb Rocker   
15.12.2007

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American Recordings, die zweite.

Das Nachfolge Album von „American Recordings“, das den auf den Namen „Unchained“ hört, wurde 1996 veröffentlicht, und führt man sich diese Platte zu Gemüte, fällt im Vergleich zum ersten Album der „American“ Serie auf:
Holla, da spielt ja eine Studio- Besetzung mit! Die Band, die da neben Cash zu hören ist, entpuppt sich beim Blick ins Booklet als – aufgemerkt- Tom Petty and the Heartbreakers.
Nebenbei geben sich als Gastmusiker auch Persönlichkeiten wie Flea oder Mick Fleetwod die Klinke in die Hand.
Musikalisch geht’s diesmal etwas deftiger zur Sache, so ist unter anderem ein Cover von Soundgarden vertreten (das hier um einiges besser klingt, als im Original).Auch die restlichen Songs auf dem Album sind insgesamt eher Rock- und Country- lastiger als der Vorgänger, woran sicher unter anderem Tom Petty schuld ist.
Beispiele dafür sind schon mal der Opener ‚Rowboat’, „The kneeling Drunkyard’s Plea“ oder eben schon obig erwähntes Soundgarden-Cover „Rusty Cage“.
Der Höhepunkt dieser Scheibe ist ganz klar das vielgepriesene, inbrünstig gesungene „Spiritual“, auf dem Flea den Bass zupft. Die anderen Songs der Scheibe sind aber auf ihre eigene Art ebenfalls genial, was durch Cash’s Stellenweise etwas eigensinnige Arrangements noch unterstrichen wird. Rick Rubin verpackt das ganze dann in den großartigen Sound, der da aus den Boxen tönt.

Fazit: Cash’s Stimme klingt noch besser als auf dem Vorgänger, die Songs sind großartig, die Begleitung harmoniert nahezu perfekt.
Trotzdem, zur Perfektion fehlt dann doch noch ein kleines Quäntchen, aber darüber braucht man sich nicht den Kopf zu zerbrechen Dieses Album ist Pflicht für nahezu jeden Hörer-Typ.

Bewertung
9/10
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