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Kiss - Kiss PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
19.03.2009

Über Kiss, die maskierten Rocker, die in den 70ern für Angst und Schrecken unter konservativen Eltern sorgten, muss man wohl nicht mehr viel schreiben.
Alles fing 1973 an, als Kiss tatsächlich noch so etwas wie eine Band waren, ehe das Ganze zu einer vermarktbaren Marke wurde, mit Musikern die unter Vertrag genommen wurden. Das erste Album erschien Anfang 1974 und sorgte zumindest bei Warner Bros. für Aufruhr. Die fanden die bemalten Gesichter nämlich gar nicht toll und forderten die Band auf, das sein zu lassen. Sie widersetzten sich, Warner Bros. ließ in der Folge das Label Casablanca gleich mal komplett fallen, was sich vor allem auf die Verkaufszahlen des nachfolgenden Albums auswirkte. Aber auch das Debüt war kein großer Erfolg zur damaligen Zeit.

Unter den 10 Songs (tatsächlich alle eingespielt von Gene Simmons, Ace Frehley, Paul Stanley und Peter Criss) finden sich auch einige Nummern die über Jahre feste größte in den Setlisten der Konzerte waren. Das fängt gleich an mit Strutter, ein Song der eher Richtung Glam Rock geht und schon fast von T. Rex sein könnte.
In den nachfolgenden Songs wird dann etwas härter gerockt, wobei ich bei einigen Nummern wie Kissin' Time (Das auch noch ein Cover ist) auch einen recht starken Beatleseinfluss heraushöre. Zumindest Gene Simmons ist ja großer Fan dieser Band, was das dann auch erklärt. Gene Simmons ist nicht nur der Bassist sondern auch Sänger, er teilt sich die Aufgabe mit Paul Stanley. Als dritter im Bunde darf dann noch Schlagzeuger Peter Criss bei erwähntem Kissin' Time mitsingen und übernimmt die Lead Vocals beim letzten Song der Scheibe: Black Diamond. Dieser ist meiner Meinung nach auch einer der besseren Tracks auf dieser Scheibe und erinnert vor allem im letzten Drittel recht stark an Black Sabbath. Der beste Song ist aber Deuce, der einfach nett dahinrockt. 
Weniger gut gefällt mir dagegen das recht überflüssig dahinplätschernde Love Theme from Kiss, aber zumindest ist das recht kurz. Generell ist das ganze Album mit etwas über 35 Minuten kurz.
Leider passt sich die Audioqualität nicht der doch recht guten Musik an, sie klingt etwas dumpf und es fehlt einfach etwas an Power. Vor allem das Schlagzeug könnte ja dann doch etwas kraftvoller sein.

Insgesamt ist das Debüt von Kiss aber doch ein recht nettes Album, nicht genial denn dafür hat es dann doch ein paar durchschnittliche Songs aber man kann es ganz gut hören.

Bewertung
7/10
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