|
Geschrieben von Anti-Dumb Rocker
|
|
23.11.2007 |
|
Nachdem sich Limbogott 2005 mit „One Minute Violence“ in der Independent-Szene vorgestellt hatten, folgte 2006 der Nachfolger „Pharmaboy“. Hier ist das Potenzial erfreulicherweise schon stärker ausgeschöpft worden, auch wenn Die Truppe nicht von ihrer Linie abweicht. So sind auch die Texte noch verrückter geworden: „He peels off his skin, he doesn’t know what else to do.“ Klar was ich meine? Vielleicht erwähnenswert, dass sich inzwischen Gitarrenquäler Tim Machine in Dirt umbenannt hat und Drummer HP Nixon durch ersetzt wurde. Pharmaboy . Der erste und gleichzeitig einer der besten Songs des Albums trägt den klingenden Namen „Cut Throat“. Zu meiner großen Freude reichen diesmal die meisten Songs des Albums an die überaus gelungenen Stück heran. Doch wie auf dem Vorgänger ist der Rest des Albums nicht ganz so genial, doch alles andere als zu verachten. Die Scheibe ist allerdings gewöhnungsbedürftiger als das Debüt und die Songs zünden erst beim oder dritten oder vierten Hören. Solche ‚späten Höhepunkte’ sind zum Beispiel „On All 4s“, „Nerve“ ,„In hell they didn’t want me“, „Drift under Water“ und „Bleed out“. Um so richtig in Stimmung zu kommen, müsste man diese Songs aber wohl Live miterleben. Was hier natürlich auch nicht fehlt, sind die kleinen Elektro-Instrumental-Orgien. So ist „Pharmaboy“ ein gutes Album aus der Industrial-Ecke, das die Grenzen , die der Vorgänger neu gesetzt hat, durchbrochen hat. Allerdings geht mir ein wenig die Spritzigkeit des Vorgängers ab
Im Forum kommentieren |