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Meat Loaf - Bat out of Hell II PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
28.05.2007

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Meat Loafs Karriere kann man mittlerweile ja auf drei Alben beschränken und sie alle haben die Fledermaus aus der Hölle zum Thema. Alle anderen Alben des Sängers waren eher belanglos, mit wenigen guten Songs und viel, viel Müll. Ohne Jim Steinman klappt es eben nicht und Steinman und Loaf haben wohl so etwas wie eine Hassbeziehung. Sie mögen sich nicht, haben beide riesige Egos und trotzdem können sie nichts ohne einander erreichen.
Der Zweite Teil von Bat out of Hell erschien 1993. Eine interessante Zeit, damals regierte der Grunge und vielleicht noch Hip Hop. Bombast Rock konnte man wohl eindeutig zu den Dinosauriern zählen.

Und doch, das Album war ein riesiger Erfolg. Mit dem völlig überladenen ersten Song war man 5 Wochen lang auf Platz 1 der US Single Charts. Natürlich wurde der Song dafür extrem zusammen geschnitten. Im Original 12 Minuten lang, war die Single mit gut 7 Minuten immer noch länger als der meiste Popdreck, der nicht mehr als 3 Minuten andauert. Das Video dazu, war genial und das, obwohl Michael Bay dort der Regisseur war. Vielleicht war dieses Video auch der Grund, warum er es später als Filmregisseur nach Hollywood schaffte.
Überladen wirkt hier alles. Jim Steinman hat hier seinen Opern Rock wohl perfektioniert, in dem er auch noch gesprochene Parts und Instrumentals einfügt. 11 Songs und eine Spielzeit von über 75 Minuten sagen wohl alles.
Überzeugen kann das Album vor allem dann, wenn es richtig rockt. Out of the frying Pan, Life’s a Lemon, Everything louder (than everything else) sind klasse, Rock and Roll Dreams come True ebenfalls.
Ein weiterer Hit als Single war Objects in the Rear View Mirror may appear closer than they are, ein wenig langer Titel, der mit 10 Minuten auch nicht gerade kurz ist. Meiner Meinung ist das der Song, wo man über das Ziel hinaus schießt, ich finde es schlicht zu kitschig.
Trotzdem, irgendwie ist das Album klasse und die Zeit vergeht beim hören sehr schnell, was ein positives Zeichen ist. Die Produktion ist auch klasse und selbst die restliche Band, die hier fast vollständig aus Session Musikern, besteht kann überzeugen.
Insgesamt aber eben nicht ganz so klasse wie Teil 1.

Bewertung
9/10
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