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Mike Oldfield - Crises PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
13.10.2007

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Mike Oldfield hat ja oft seinen Stil verändert und immer wieder neue Musikrichtungen ausprobiert. Manche Kritiker mögen sagen, dass er sich krampfhaft an alles anbiedert um einen Hit zu landen, aber ich finde das zu übertrieben.
Crises erschien 1983 und dürfte neben Tubular Bells das bekannteste Werk Oldfields sein, immerhin befinden sich hier die zwei großen Singlehits Moonlight Shadow und Shadow on the Wall die auch heute noch im Radio laufen und auf unzähligen Compilations zu finden sind. Leider, wie auch auf diesem Album, nur in geschnittenen Fassungen. Die Originale gab es damals nur auf 12“ Vinyl und ich würde fast jedem raten, sich danach umzuschauen, denn diese längeren Versionen sind um einiges besser.

Neben diesen beiden Songs befinden sich noch drei weitere auf der ursprünglichen B-Seite. Foreign Affair wird ebenso wie Moonlight Shadow von Maggy Reilly gesungen. Ersterer ist ebenso ein Ausfall wie das nervige Instrumental Taurus 3. Dann haben wir da noch In High Places, eingesungen von Jon Anderson, klingt auch sehr banal. Das wirklich große Highlight ist eben Shadow on the Wall, eingesungen von Roger Chapman und Moonlight Shadow ist ein netter Song.
Drehen wir die Platte mal lieber um. Hier finden wir nur einen Song und das ist der Titeltrack. Nicht ganz 21 Minuten in der Länge und der Hauptgrund warum man sich dieses Album überhaupt kauft. Zwar klingt es mittlerweile furchtbar angestaubt in seinem 80er Jahre New Age Sound mit etwas arg nervigen Roland Strings. Wenn man sich daran aber nicht allzu sehr stört (und an den übrigen Instrumenten erfreut, vor allem Simon Phillips ist mal wieder klasse) kommt der Song mit einigen guten Passagen und netten Ideen daher.
Crises ist ein nettes Album ohne wirklich gut zu wirken. Zu alt und angestaubt, die B-Seite ist generell eher schwach und trotzdem ist es neben dem Killing Field Soundtrack das einzige Oldfield Album der 80er das man empfehlen kann.

Bewertung
6/10
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