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Molly Hatchet - Molly Hatchet |
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Geschrieben von ShadowAngel
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19.10.2008 |
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Betrachtet man sich die Cover von den Alben Molly Hatchets, ohne deren Musik zu kennen, würde man wohl denken, man habe es hier mit einer Posermetalband im Stile von Manowar zu tun. Tatsächlich sind sie aber eine Southern Rock Band und mich würde schon interessieren, warum sie solch unpassende Cover gewählt haben… Molly Hatchet gab es bereits 1971, so richtig bekannt wurden sie aber erst einige Jahre, als sie mit Hilfe von Ronny Van Zant zu einem Plattenvertrag kamen. Van Zant wollte auch das Debütalbum produzieren, was allerdings durch den Flugzeugabsturz verhindert wurde. Dieser bedeutete ja nicht nur das vorläufige Ende von Lynyrd Skynyrd, auch die Welt des Southern Rock war schwer getroffen (mal wieder, irgendwie scheinen diese Bands das Pech anzuziehen). So erschien das Album erst 1978.
Klar, die Einflüsse von Lynyrd Skynyrd sind nicht zu überhören und nicht nur beim Song Gator Country („I’ve been to alabama, people ain’t a whole lot to see; Skynyrd says its a real sweet home but it ain’t nothing to me.) wird die Band textlich erwähnt, trotzdem hat die Band einen ganz eigenen Stil. Southern Rock wird mit Blues und Boogie gemischt. Nicht nur beim Opener Bounty Hunter, welcher einer der besten Songs der Band überhaupt ist, groovt es ganz ordentlich. 9 Songs mit knapp 37 Minuten werden präsentiert, alle Songs sind sehr gelungen, selbst das Allman Brothers Lied Dreams i’ll never see wird sehr gekonnt wieder gegeben. Sehr gelungen ist auch die Produktion. Molly Hatchet kommt härter daher als andere Bands dieses Genres und die Gitarren stehen noch lauter im Vordergrund, sehr auffällig vor allem bei The Creeper. In späteren Jahren hat die Band ja auch mal Abstecher Richtung Metal gemacht. Generell ist die Produktion sehr druckvoll, was passt und vor allem dann gut klingt, wenn es Richtung Boogie geht wie beim letzten Song der Scheibe Trust your old Friend. Wirklich was zu kritisieren gibt es hier nicht, das Debütalbum ist auch gleich das beste Album der Band neben dem Nachfolger Flirtin’ with Disaster. Fans des Southern Rock brauchen es also auf jeden Fall.
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