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Ozzy Osbourne - Bark at the Moon |
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Geschrieben von ShadowAngel
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04.05.2007 |
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Nach dem Tod von Randy Rhoads und der Veröffentlichung des recht merkwürdigen Speak of the Devil Album hat Ozzy nach einem neuen Gitarristen gesucht. Als neuen Mann an der Gitarre stellte man dann Jake E. Lee vor, der kurze Zeit zuvor auch eine Audition bei Dio abgehalten hat. Ob dieser tatsächlich der richtige Nachfolger für Rhoads war? Hört man sich das Album an, stellt man recht schnell fest, dass sich der Sound gewandelt hat. Rhoads war ein technisch brillanter Gitarrist, der Shreddings und neo-klassische Sounds in die Songs fließen lies, dagegen ist Lee zwar auch ein sehr guter Gitarrist, aber eher einer der Marke normaler Hard Rocker. Live wurde der Unterschied noch wesentlich deutlicher, wenn dieser Crazy Train oder andere ältere Ozzy Songs gespielt hat. Nicht nur durch ihn hat sich der Sound etwas geändert, Tommy Aldridge war diesmal der echte Schlagzeuger und mit Don Airey hatte man nun auch einen offiziellen Keyboarder.
Los geht es mit dem Titelsong, ein weiterer großer Klassiker von Ozzy, der mittlerweile auch in einigen Videospielen Verwendung fand und das trashige Video lief damals auf MTV rauf und runter. Die nächsten Songs die folgen, können diesen Level allerdings nicht halten, die Musik wurde wesentlich mainstreamiger, es ist fast schon „nur“ Hard Rock. Trotzdem sind Songs wie You’re no different, Centre of Eternity und Waiting for Darkness recht gut. Unglaublich beschissen dagegen So Tired, der Song nervt, ist lahmarschig und klingt eher nach Berieselung aus dem Altenheim. Auch Slow Down klingt irgendwie sehr uninspiriert und würde besser auf eine B-Seite als ein Album passen. Bark at the Moon an sich ist ein recht gutes Album, das unter einer viel zu glatten Produktion leidet. Dass es sich nicht mit den Vorgängern messen kann, sollte ja sowieso klar sein.
Zum Thema Remaster: Auch Bark at the Moon hat man 2002 neu veröffentlicht. Allerdings sollte man diese Version nicht als Remaster, sondern viel mehr als eine Art Remix sehen. Die Songs hat man teilweise recht extrem verfälscht und wohl krampfhaft versucht, den Sound zu modernisieren. Das ist daneben gegangen und das Ergebnis klingt recht lächerlich. Deshalb auch hier lieber wieder nach dem alten Remaster Ausschau halten.
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