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Ozzy Osbourne - Down to Earth PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
16.06.2007

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2001 erschien das bislang letzte Ozzy Album, zwischen diesem und dem vorherigen (Ozzmosis) sind sechs Jahre vergangen. Im Prinzip kann man da dann doch ein anständiges Album erwarten. Man hatte lang genug Zeit, um anständige Songs zu schreiben.
Aber irgendwie zeugt ja schon der Albumtitel von Einfallslosigkeit: Down to Earth. Es gab in der Vergangenheit schon zu viele Alben mit diesem Titel (Von Rainbow, Stevie Wonder, Jimmy Buffett). Aber irgendwie passt dieser einfallslose Titel, denn die Musik ist kein Stück besser.

Ozzy arbeitete wieder mit Zakk Wylde zusammen. Dazu kamen der jetzige Metallica Basser Robert Trujillo und Mike Bordin. In den Credits wird auch noch ein Danny Saber als Gitarrist angeführt. Zwei Gitarren? Da erwartet man doch eigentlich kraftvollen Metal.
Los geht es mit Gets me Trough, eine der Singleauskopplungen. Der Sound klingt ähnlich wie bei Ozzmosis, nur nicht ganz so basslastig, dafür sind die Gitarren noch eine Ecke tiefer gestimmt und der Song ist im absoluten Mid-Tempo. Um das vorweg zu nehmen: Das ändert sich bei kaum einem anderen Song. Irgendwie hat man hier eine Mischung aus Balladen und lahmen Mid-Tempo Hardrock Songs. Metal ist das meiner Meinung nach nicht mehr wirklich.
Facing Hell klingt zumindest gut, aber dann kommt Dreamer. Der große Singlehit…nerviges Lied. Ozzy sollte keine Balladen machen, das kann er einfach nicht. Eigentlich kann man auch alle weiteren Songs so beschreiben und deshalb mach ich es kurz. Sie sind öde, uninspiriert, lahmarschig und man hat den Eindruck, das Album wurde nur noch aus Vertragsgründen produziert. Es unterbietet sogar noch Ozzmosis mit Leichtigkeit.
Experimente darf man bei Ozzy ja sowieso nicht erwarten. Der letzte Song Can you hear them erinnert mich ein wenig an Zombie Stomp von No more Tears, aber der Song hatte wenigstens Power.

Bewertung
4,5/10
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