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The Wall…monumental, episch und auf der Bühne auch optisch beeindruckend. So war es zumindest um 1980 rum, als Pink Floyd auf die Wall Tour gingen, eine der teuersten Tourneen überhaupt, obwohl nur wenige Konzerte absolviert wurden, waren die allesamt so teuer, dass Pink Floyd kräftig nachzahlen mussten. Nun liegt das ganze als CD-Form bei, kein komplettes Konzert sondern ein Zusammenschnitt. Aber das ist ja auch ganz ok und man bekommt für das Geld viel geboten. Zwei CDs, zwei Booklets, darin sind Kommentare von Pink Floyd und natürlich auch sehr viele Fotos der Konzerte. Pink Floyd Live…das bedeutet auch, dass die Songs recht originalgetreu nachgespielt werden. Platz für große Experimente gibt es nicht, aber immerhin werden Solos länger gespielt. Gegenüber der Studiofassung gibt es 2 neue Songs, nämlich What shall we do, das ursprünglich auch auf The Wall stehen sollte, aber kurz vor Release hatte man sich wieder dagegen entschieden und The Last few Bricks, ein Instrumental aus Songs wie Young Lust und Don’t leave me now, gespielt wurde das, während die Bühnenarbeiter die Mauer fertig aufbauten. Dazu gibt es noch zwei gesprochene Stücke von Gary Yudman. Es sind also durchaus Unterschiede zu The Wall und es handelt sich nicht nur um eine 1:1 Kopie. Vom Sound her ist das Album recht gut. Das Publikum ist aber etwas leise, dafür geben sich Band und Backgroundmusiker viel Mühe. Ist nur noch die Frage zu klären: Is there anybody out there oder The Wall oder gar beides? Für jemanden, der Pink Floyd nur mal so nebenbei hört, ist die Studiofassung empfehlenswert, für den Fan ist das Livealbum einen Blick wert, es ist kein überragendes Meisterwerk, aber weit weg von schlecht. Der Hardcorefan braucht das Album auf jeden Fall.
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