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Das Debüt von Pink Floyd erschien 1967 und es ist ein tolles Album…zumindest um Leute zu schockieren, die sonst nur Money oder Another Brick in the Wall kennen. Das sollen Pink Floyd sein? Tja, damals war David Gilmour noch nicht dabei, dafür Syd Barrett und jener schrieb auch die meisten Songs. Zuvor erschienen mit Arnold Layne und See Emily Play 2 Singles, welche doch wesentlich braver und mainstream orientierter präsentieren, als das Album. Man merkt zumindest, das Syd ein immer größerer Fan von LSD wurde, anders sind die Songs nicht zu erklären. Startet man nun also die CD, wird man in eine merkwürdige Klangwelt gerissen. Die Songs scheinen alle nur aus Krach zu bestehen, völlig wild durcheinander gewürfelt und scheinbar ohne großen Sinn. Es startet ja noch recht brav mit Astronomy Domine, Lucifer Sam, Mathilda Mother und Flaming sind zwar alle mit verschiedenen Soundeffekten „verschönert“, aber wenn man dann Interstellar Overdrive zum Vergleich heranzieht, klingt das schon ganz anders. Jener Song startet toll und hat da sogar ein gutes Riff zu bieten, aber nach einer Minute wird der Song ein völlig ver- und überdrehtes Instrumental, das scheinbar planlos 10 Minuten vor sich hinkracht. Der Song gefällt mir nicht, was vielleicht auch daran liegt, dass Syd Barrett ein furchtbar schlechter Gitarrist ist. 11 Songs sind drauf und so richtig gut gefallen mir nur Lucifer Sam, The Gnome, The Scarecrow und Bike. Lucifer Sam hat so den typischen 60s Sound, das genaue Gegenteil davon ist Bike. Verwirrender Text und viele merkwürdige Soundeffekte wie quakende Enten am Ende. The Piper at the Gates of Dawn zu bewerten ist schwer. Für viele ist es das einzig wahre Pink Floyd Album, für ebenso viele ist es einfach nur Mist. Es ist auf jeden Fall ein recht anstrengendes Album und auf keinen Fall mit späteren Großtaten wie Dark Side of the Moon oder Wish you were here zu vergleichen. Der Piper ist psychedelisch, merkwürdig und wäre es ein Mensch, ein sicherer Kandidat für die Nervenheilanstalt. Deshalb sollte am besten jeder das Album anhören und für sich selbst herausfinden ob Barretts verdrehte Welt gut ist oder nicht.
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