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Porcupine Tree - Deadwing |
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Geschrieben von Despair
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30.09.2006 |
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Nachdem es Porcupine Tree auf „In Absentia“ etwas ruhiger und eingängiger angehen liessen, wendet sich das Blatt auf „Deadwing“, wie der gleichnamige, treibende Opener sofort klarstellt. Auch bei „Shallow“ wird härter denn je gerockt, bevor mit „Lazarus“ eine Ballade mit einem typischem Steven Wilson-Ohrwurmchorus die erste Ruhepause einläutet. Erster Höhepunkt des Albums ist das zwölfminütige „Arriving Somewhere but not here“, das sich nach einem entspannt klingenden Beginn mit mehrstimmigem Gesang im Mittelteil zu einer brachialen, fast schon thrashartigen Granate entwickelt. Zweiter Höhepunkt ist „Open Car“, das anfangs während der Strophen etwas sperrig rüberkommt, dank seines großartigen Refrains aber trotzdem sofort in den Hirnwindungen stecken bleibt. Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, gibt es zum Schluss mit dem sphärischen „Glass Arm Shattering“ einen weiteren Höhepunkt, der dieses Hammeralbum gemächlich ausklingen lässt. Auch die restlichen Tracks sind allesamt auf einem Niveau angesiedelt, von dem viele andere Bands nur träumen können. Weiterhin ist der glasklare Sound hervorzuheben, der hervorragend zur Musik passt. „Deadwing“ klingt düsterer und vertrackter als „In Absentia“ und braucht sicherlich den ein oder anderen Hördurchlauf mehr – genau aus diesem Grund gefällt es mir aber sogar einen Tick besser. Einziger Negativpunkt: die Texte sind nur auszugsweise und dazu noch sehr chaotisch im Booklet abgedruckt. Fazit: Eine Stunde progressiver Rock vom Feinsten, ideal geeignet für verregnete Herbsttage.
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
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