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Psychotic Waltz - Into The Everflow |
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Geschrieben von Despair
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30.08.2008 |
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1992 erschien der Nachfolger des grandiosen Debutalbums „A Social Grace“ und konnte die hohen Erwartungen trotz einer nach wie vor etwas schwachbrüstigen Produktion und einer Laufzeit von gerade mal 46 Minuten bestens erfüllen. Nach dem atmosphärischen Opener „Ashes“ lassen Psychotic Waltz mit „Out Of Mind“ und „Tiny Streams“ direkt die fette Prog-Metal-Sau aus dem Gehege und setzen mit dem anschliessenden Titeltrack noch einen drauf. „Into The Everflow“ schraubt sich langsam aber sicher mit einer unglaublichen Intensität immer höher in Sphären, die kaum eine andere Band jemals erreicht hat. Die wahnwitzigen Gitarrenläufe des begnadeten Duos Rock/McAlpine in Verbindung mit Buddy Lackeys Schlangenbeschwörer-Vocals ergeben einen der besten Songs, die das Genre jemals erlebt hat. Das vertrackte „Little People“, das herrlich relaxte „Hanging On A String“ und die wunderbar überdrehte „Freakshow“ ebnen den Weg zum zweiten Höhepunkt des Albums: „Butterfly“. Die Gesangsmelodien in diesem Song sind schlichtweg nicht mehr von dieser Welt, etwas Besseres hat Mr. Lackey (bzw. Devon Graves, so nennt er sich heute) bisher nicht mehr abgeliefert. So grooved man sich unterstützt von Bongotrommeln direkt ins Nirvana, bis einem das Grundthema des Songs klarmacht, dass dieser Trip (und damit dieses Ausnahmealbum) leider schon zu Ende ist. Was man dagegen tun kann? Erneut auf Play drücken und dieses Masterpiece des Prog-Metals erneut geniessen...
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