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Geschrieben von ShadowAngel
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02.12.2007 |
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Jede gute Band hat irgendwann den Höhepunkt erreicht und überschritten. Dann geht es meist bergab. Für Queen begann der Abstieg in den 80ern mehr oder weniger mit dem Soundtrack zu Flash Gordon. It’s a Kind of Magic erschien 1986 und war wieder mehr oder weniger ein Soundtrack für den Film Highlander – und Iron Eagle. Dieses Album war auch das letzte, für das Queen noch mal auf eine große Tour gingen. Danach wurden Freddy Mercurys Aids Probleme immer schlimmer.
In Iron Eagle wurde zumindest der Opener One Vision verwendet. Hier zeigt sich schon dieser schreckliche Sound. Popmusik im fiesesten 80er Jahre Sound mit künstlichem Schlagzeug und vielen Effekten. Auch die Kompositionen können nur selten überzeugen. Das meiste klingt sehr blutleer und uninspiriert nach Schema F. Wäre man böse, könnte man sagen Queen eifern hier Bands wie Spandau Ballet nach. Pain is so close to Pleasure heißt einer der Songs und das trifft zu, wenn man dieses Album neben A Night at the Opera stellt. Gute Songs gibt es nur wirklich zwei: Who wants to live forever und Princes of the Universe. Die kann man sich gut anhören. Alles andere langweilt oder nervt absolute, wie der Titeltrack, der viel zu oft im Radio läuft und zu keiner Sekunde auch nur annähernd interessant klingt. Friends will be Friends könnte auch kaum kitschiger sein. Aber das Jahr 1986 war musikalisch eben insgesamt auch eher eine Enttäuschung. It’s a Kind of Magic stieg in England auf Platz 1 ein und wurde eine Woche später von Genesis’ Invisible Touch abgelöst. Schrott wird von Schrott abgelöst. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei und Queen haben sich danach ja noch einmal kurzzeitig gefangen.
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