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Queensryche - Empire PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
23.03.2008

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Queensryche waren nach ihrem phänomenalen Album Operation:Mindcrime und dem Erfolg jenes Albums plötzlich überall bekannt. Das merkt man vor allem an den Charterfolgen des Nachfolgealbums und den Singles. Das Album war Empire, erschien 1990 und schaffte es sogar 3x Platin abzustauben und in den US Charts bis auf Platz 7 zu gelangen. Ein enormer Erfolg, der für die Band sicher gerechtfertigt war. Aber Chartplatzierungen haben ja meist wenig mit guter Qualität zu tun, das sieht man ja vor allem heutzutage. Ist das hier eine Ausnahme?

Empire kommt mit 11 Tracks und einer Spielzeit von über 63 Minuten daher, nur zwei Songs sind unter 5 Minuten lang, der längste 8 Minuten. Präsentiert wird eigentlich der typische Queensryche Sound, lediglich etwas mainstreamiger ist man teilweise geworden. Zwar gibt es noch einige harte Power Metal Songs wie Best i can aber auch einige Balladen die wohl mehr oder direkt zu Singlezwecken gemacht wurden. Das beste Beispiel und gleichzeitig auch der Song, für den die Band am meisten schlecht gemacht wurde ist Silent Lucidity. Ein großer Charterfolg, mit Platz 9 bzw. sogar Platz 1 in den Rock Charts. Aber das Teil klingt eben absolut nach Pink Floyd. 1990 haben Pink Floyd nicht mehr so sehr nach sich selbst geklungen wie dieses Stück. Es erinnert vor allem an Comfortably Numb vereint aber irgendwie alles was man von Pink Floyd kennt. Mich persönlich stört das nicht, der Song ist einfach schön. Fertig.
Insgesamt gibt es eigentlich keinen größeren Ausfall. Der Opener Best i can ist ein wenig öde, aber danach wird man mit tollen Songs wie, The Thin Line, Jet City Woman, Anybody Listening? oder der tolle Titelsong. Hand on Heart überzeugt schon allein durch ein tolles Solo. So richtig Progressive Metal ist das nicht mehr. Eben eher Power Metal, teilweise Hard Rock und Progressive Elemente fließen nur noch in einige Songs ein. Ein paar krumme Arrangements und schiefe Tonleitern sind das höchste, aber Queensryche waren ja an sich noch nie eine extrem Progband im Stile von King Crimson. Dafür überzeugt die Band mit Spielfreude und Geoff Tate ist stimmlich extrem stark. Wer also Operation:Mindcrime, The Warning oder Rage for Order mag und kennt kann hier bedenkenlos zugreifen, es wartet ein weiteres tolles Album.

Bewertung
9/10
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