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Geschrieben von Minsc
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12.05.2006 |
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An Up schieden sich die Geister – von genial bis grottenschlecht war wohl jede Meinung vertreten. Aber mit Reveal gehen R.E.M. weiter ihren Weg und Michael Stipe ist endlich glücklich, so könnte man denken. Eigentlich ist damit schon alles über die 2001 erschienene CD gesagt, sie wirkt wie aus einem Guß, schöne, sommerlich leichte Melodien und dazu die von Stipe vorgetragenen Texte, die dem Ganzen so trotzdem einen leicht melancholischen Hauch verleihen. Imitation of Life ist die R.E.M. - typische Single, und nur das (ähnlich wie Tongue auf Monster) sehr hohe Saturn Return stört etwas. Ansonsten ist das eine wunderschöne CD, das erste Stück The Lifting erinnert noch leicht an das Vorgängeralbum, I've been high, All the way to Reno, She just wants to be, das etwas übersteuerte Chorus and the ring, I'll take the rain – man könnte sie eigentlich alle nennen, am Ende steht das tolle Beachball, das leise ausklingt und den Hörer in den sanften, warmen Wind eines Sommerabends entlässt – fast automatisch drückt man noch mal auf Play. R.E.M. schreiben hier einfach schöne Popmusik, die dem Rest der Welt mal zeigt wie das gemacht wird. Mal wieder erfinden sie sich neu, mal wieder machen sie das perfekt – und im Vergleich zur Vorgänger CD ist Reveal nun wirklich rundum gelungen. Für mich neben der Automatic das beste R.E.M. Album.
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
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