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Rainbow - Live in Munich 1977 PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
12.08.2006

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Rainbow war eine legendäre Band, die ja nun schon über ein Jahrzehnt tot ist. Umso erstaunlicher, wie nun die Veröffentlichungen über die Fans hereinbrechen. CDs, eine DVD und man darf gespannt sein, was man noch aus den verstaubten Archiven zerrt. Natürlich steht ein Rainbow Lineup dabei im Mittelpunkt. Das Beste, das genialste, als der Sänger noch Ronnie James Dio hieß. Neben Blackmore und Dio besteht das Lineup hier aus Schlagzeuggott Cozy Powell, Bob Daisley und Dave Stone.

Legendär ist das Konzert aus München auch. Oft genug schon wurde es im Rockpalast gezeigt und es ist wohl das beliebteste Bootleg überhaupt gewesen. Nun liegt das Ganze als 2 CD Set vor. 8 Songs also auf 2 CDs, das macht durchaus einen etwas merkwürdigen Eindruck. Aber kennt man Rainbow (ebenso wie Deep Purple zuvor), weiß man ja, dass sie Live die Songs nicht einfach runtergespielt haben und vielleicht mal ein Solo 2 Minuten länger gemacht haben. Nein, hier wurde improvisiert bis die Instrumente auseinander fallen. Still I’m sad kommt vom Debütalbum der Band und war da keine 4 Minuten lang, bei diesem Konzert machte man über 25 daraus. Auch die anderen Songs wurden verlängert, mit Ausnahme des Openers Kill the King, das recht straight runtergespielt wird. Brillieren darf hier jeder und selbst Dio improvisiert komplette Gesangseinlagen und Duelle mit Ritchie dürfen dabei nicht fehlen. Erwähnenswert ist noch, das Do you close your eyes hier wesentlich besser klingt als in der doch etwas enttäuschenden Studiofassung von Rising. Spielwitz, Improvisationstalent und ein 98 Minuten Konzert, das hier in bester Qualität auf CD gepresst wurde. Dazu ein verdammt guter Sound, besser als auf jedem matschigen Bootleg zu vor. Trotzdem gibt es Grund zu Kritik. Einerseits fehlt das Intro, was nicht wirklich tragisch ist. Aber wesentlich schlimmer ist die Tatsache, dass größtenteils die Ansagen Dios fehlen und man stattdessen einfach schneidet oder einen kurzen Fadeout macht. Gerade die Schnitte sind sehr dilettantisch und stören. Den gleichen Mist hat man schon bei der CD-Fassung von Dio’s Evil or Divine gemacht und es ist merkwürdig, denn bei der CD des Köln Konzertes ist das nicht der Fall. Das kostet einen Punkt, aber die CD ist trotzdem absolut und ohne Frage empfehlenswert.

Bewertung
9/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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