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Geschrieben von ShadowAngel
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23.02.2009 |
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Counterparts ist bis heute das erfolgreichste Album von Rush. In den USA kam es auf Platz 2 in den Charts und das Instrumental „Leave that thing alone“ wurde für einen Grammy in der Kategorie „Bestes Instrumental“ nominiert. Gewonnen hat es den Preis natürlich nicht, der ging bekanntlich an Pink Floyd. Das Album bietet auch insgesamt einen neuen Sound. Weniger Synthies und Keyboards und die Experimente von Roll the Bones wie Rapparts hat man auch fallen gelassen. Was blieb, sind die Texte über Lebensprobleme, Frust, Enttäuschungen. Es ist sehr düster geraten. Als Produzent holte man sich Peter Collins, der zur damaligen Zeit eher für Metal zuständig war (Queensryche, Alice Cooper) und so klingt das Album eben auch, es ist wohl das härteste neben Vapor Trails.
Die ersten 3 Songs kann man zusammenfassen: Sie sind genial. Animate und Cut to the Chase bieten klasse Schlagzeugspielereien und Stick it Out ist ganz schnell ein beliebter Livesong geworden und schaffte es zumindest in den amerikanischen Mainstream Rock Charts auf den ersten Platz. Mit Nobody’s Hero geht es dann weg vom harten Rocksound. Akustikgitarre und später auch noch Streicher bestimmen das Bild. Es ist vielleicht der beste Song auf dem Album. Die mittleren vier Songs wollen mir dann aber nicht ganz so gut gefallen. Hier geht man wieder zurück zum Hardrock, aber das ist wohl Standardmusik von Rush. Instrumental auf jeden Fall klasse, aber nichts was hängen bleibt. Wobei Double Agent hiervon wohl der beste Song ist, klasse Bassintro und er ist auch schön abwechslungsreich. Bei Leave that thing alone tobt sich die Band dann richtig aus, das ist es, was Rush ausmacht, das Instrumentengepose. Cold Fire ist dann wieder ein toller Hard Rock Song und Everyday Glory ein etwas ruhigerer, aber gelungener Abschluss des Albums. Counterparts hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen und die überraschend deutlich. Gegenüber Presto und Roll the Bones aber eine ganz klare Steigerung.
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