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Geschrieben von ShadowAngel
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11.07.2008 |
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Moving Pictures ist das bis heute erfolgreichste Album von Rush und gleichzeitig auch das letzte mit dem „klassischen“ Sound, ehe die Band sich vollends in den typischen 80er Synthierocksound stürzte. Das letzte Album ist Moving Pictures auch im epischen Sinne, denn danach gab es keine Songs mehr, welche die 10 Minuten Marke überschritten.
The Camera Eye ist dieser lange Song, mit knapp 11 Minuten Lautzeit. Ein ganz netter Song, der verglichen mit den anderen langen Titeln wie Cygnus X-1 oder 2112 allerdings etwas abfällt. Er plätschert ein wenig dahin, es fehlen die Überraschungen. Dafür überzeugen die Titel drum herum absolut. Tom Sawyer und YYZ dürften hierbei die bekanntesten sein. Ersterer war sogar als Single erstaunlich erfolgreich und YYZ wird zumindest in Kanada oft im Fernsehen eingesetzt, man kennt es natürlich auch von Guitar Hero und wundert sich darüber, warum dieses geniale Instrumental damals bei den Grammy Awards gegen ein Instrumental von The Police verloren hat… Die beiden besten Songs auf Moving Pictures für mich sind allerdings Witch Hunt und Vital Signs. Zwei Lieder, die gerne mal übersehen werden, wenn es um die besten Lieder von Rush geht. Witch Hunt ist ein recht ruhiger Song und der dritte Teil der Fear Reihe. Sehr schön ist hier vor allem der Keyboardsound, von welchem der Song getragen wird. Zu dieser Reihe gehören noch The Weapon von der Signals, The Enemy within vom Grace under Pressure Album und schließlich Freeze von Vapor Trails.
Vital Signs erklingt mit einem leichten Reggaetouch, das darf man dann wohl wirklich mal als Progressiv bezeichnen. Insgesamt also nur gute Songs, auch wenn Camery Eye ein wenig abfällt. Musikalisch ist Rush wie immer mehr als genial, auch der Sound ist klasse. Für viele ist Moving Pictures das beste Album der Band, für mich muss es sich allerdings hinter 2112 und Grace under Pressure einreihen.
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