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Shadow Gallery - Room V PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
08.07.2006

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Dieses mal dauerte es nicht die üblichen 3 Jahre sondern ganze 4, bis Shadow Gallery endlich ein neues Album veröffentlichten. 2005 war es soweit und Room V hat die 5 im Titel und ist das insgesamt 5 Album. Schaut man sich nun die Rückseite an, wird man eine Unterteilung der Songs finden. Act 3 und Act 4 steht da über jeweils 7 Songs. Fans der Band werden gleich wissen, was Sache ist: Room V ist die Fortsetzung des 1998 erschienenen Tyranny. Der Held der damaligen Geschichte lernte ja eine Frau kennen. In Room V sind sie nun ein Paar, aber das Leben unter der „New World Order“ ist nicht gerade friedlich. Den weiteren Verlauf der spannenden Geschichte hört man besser selbst an. Es lohnt sich wie bei Tyranny auf jeden Fall.

14 Songs und über 75 Minuten werden geboten. Natürlich ist auch wieder Sängerin Laura Jaeger dabei. Nach einem kurzen Intro folgt dann mit dem Song Comfort Me der direkte Nachfolger zu Christmas Day - und was für ein gelungener das ist. Mit The Andromeda Strain wird es etwas härter. Generell wechseln sich Balladen und härtere Songs ab. Dazwischen gibt es noch einige Instrumentals und wer bislang dachte, dass man in einer Minute keinen genialen Song verpacken kann, höre sich Lamentia an. Bevor ich jetzt über jeden Song einzeln ins Schwärmen gerate, sage ich abschließend nur, das Room V eine mit genialen Songs vollgepackte CD ist. Shadow Gallery steigern sich echt mit jedem Album, auch wenn das eigentlich gar nicht mehr möglich sein sollte. Genial.

Zusätzlich zur normalen Ausführung gibt es auch noch eine Special Edition. Neben dem mittlerweile üblichen Multimedia Part, gibt es noch 5 Songs und mit einer Spielzeit von 38 Minuten würde das ja schon wieder fast als Album durchgehen. Joe’s Spotlight ist ein 3minütiges Drum Solo bei dem Joe Nevolo mächtig abzieht. Dann folgen 2 weitere Songs in Form des leicht countrymäßigen She wants to go Home und Memories. Dann gibt’s noch mal den Song Rain in einer Akustikvariante. Zum Schluss dann das beste: Floydian Memories. Ein über 24 Minuten langes Medley bestehend aus Pink Floyd Songs wie Welcome to the Machine, Bike, Mother, Sheep, On the Turning Away, Goodbye Blue Sky. Sehr genial, auch weil man eben unbekanntere Songs wie Cymbaline oder Julia Dream genommen hat und nicht bekannte Hits. Hier hat man sich wieder Gastmusiker bei einigen Songstücken geholt: Mark Zonder (Warlord) und Arjen Lucassen (Ayreon) und das klingt so toll, das Shadow Gallery jetzt unbedingt mal ne Pink Floyd Tribut mindestens Doppel CD veröffentlichen sollten.

Bleibt noch zu sagen, dass man sich Room V wie alle vorigen Shadow Gallery kaufen sollte, nein, muss - und dann natürlich die Special Edition. Allein wegen Floydian Memories.

Bewertung
10/10
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
 
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