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Geschrieben von ShadowAngel
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08.07.2006 |
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Das Gesetz der Serie bei Shadow Gallery ist, dass immer 3 Jahre zwischen den Alben vergehen müssen, dies galt auch nach Carved in Stone wieder und so erschien das nächste und 3. Werk der Band im September 1998. Tyranny heißt es und ein Konzeptalbum ist es geworden. Dieses handelt nun vom Krieg, genauer gesagt um einen Menschen, der in der Waffenindustrie arbeitet und immer mehr von Gewissensbissen geplagt wird. Daraufhin beschließt er, sich gegen seinen Arbeitgeber zu stellen und halst sich dadurch Probleme auf. Shadow Gallery holten sich auch einige Gastsänger ins Studio, darunter Laura Jaeger, James LaBrie von Dream Theater und DC Cooper von Royal Hunt. Produktionstechnisch ist man nun endlich auf einem der Musik angemessenen Level. Das Ganze klingt wirklich sehr stark. Das Album erstreckt sich über 14 Songs und fast 74 Minuten Spielzeit. Ein richtig langes Stück fehlt dabei, aber das muss ja auch nicht immer sein. Generell kann man sagen, das im Vergleich zu Carved in Stone die Musik eine ganz Ecke härter wurde und diese nun wirklich als Progressive Metal durch geht. Aber das Markenzeichen der Band, Stücke mit Akustikgitarre und Piano sind trotzdem vorhanden und die klingen genial wie eh und je. Highlights? Jeder einzelne Song. Ich kenne keine andere Band, die es so extrem genial schafft, komplexe Songs so eingängig zu gestalten, sie so zu arrangieren, dass der Chorus mitsingbar ist und man trotzdem vor der Genialität dieser Band in Ehrfurcht erstarrt. Die bisherigen Alben waren genial, Tyranny ist aber der absolute Höhepunkt, mit genialen Texten. Besser als hier geht Prog-Metal nicht mehr.
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Letzte Aktualisierung ( 25.02.2007 )
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