Home arrow Musik arrow Supertramp - Brother where you bound 22 Mai 2012  
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Supertramp - Brother where you bound PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
01.04.2007

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Das neunte Album von Supertramp hätte eigentlich auch das letzte sein sollen. Roger Hodgson hatte die Band schon zuvor verlassen.
So stammen nun alle Songs von Rick Davies und irgendwie kehrte der Prog zurück.

Leider muss man aber auch sagen, dass einige Songs mittlerweile etwas arg angestaubt wirken. Weniger wegen der Musik, sondern viel mehr wegen der Texte, welche die damalige Politik kritisieren. So hört man im Outro von Better Days Statements von Politikern wie Ronald Reagan, Geraldine Ferraro und George Bush. Das hätte man sich sparen können.
Los geht es mit Cannonball. Der Song schreit erstmal so richtig laut 80er Jahre. Auch Still in Love schlägt in diese Richtung. Das typische 80er Jahre Drumming und der Tower of Power Bläsersatz. Better Days ist dann auch der schlechteste Song, mit den oben angesprochenen Gründen, klingt der Song auch recht uninspiriert und die Flöte im Mittelteil hätte man lieber bei Jethro Tull gelassen, denn die passt so gar nicht zu dieser Band.
Die zwei ganz großen Highlights des Albums stehen aber sowieso am Ende. Nämlich die Ballade Ever open door und der Titeltrack. Dieser fängt mit einem Intro aus dem Film 1984 an. Geboten wird hier in über 16 Minuten praktisch alles, was Supertramp so stark macht. Tolle Klavierklänge, starker Gesang, Tempowechsel und dann noch dieser Gitarrensound. Man hört ja schon direkt raus, wer hier am Werk war: David Gilmour natürlich.

Brother where you Bound wird meist von Kritikern zerrissen und das zu unrecht. Es ist mit Sicherheit kein Crime of the Century und klingt eben recht stark nach Mitte der 80er, aber das tut den genialen Songs keinen Abbruch und es wäre der perfekte Abschluss für die Karriere von Supertramp gewesen.

Bewertung
7,5/10
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