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Geschrieben von ShadowAngel
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28.03.2010 |
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Nach dem Erfolg des Akustiklivealbums Five Man Acoustical Jam begaben sich Tesla wieder ins Studio um ein neues Album aufzunehmen. 1991 erschien Psychotic Supper. Der Titel bezieht sich natürlich mal wieder auf den Namensgeber der Band. In den letzten Jahren seines Lebens entwickelte Tesla nicht nur einen Putzfimmel sondern auch eine Angst vor Essen. Er dachte, dass ihn irgendjemand vergiften wolle. Nach dem großen Erfolg der Single Love Song, hätte man wohl erwarten können, dass die Band jetzt auf jeden Fall weiter auf radiotaugliche Musik und Single Hits setzen würde. Ungefähr das Gegenteil findet man dann aber tatsächlich auf der CD. Schon beim ersten Song, Change in the Weather, macht die Gruppe klar, das wieder gerockt wird und das sogar noch eine Spur härter als zuvor, was vor allem bei Don’t De-Rock gezeigt wird, wo Frank Hannon und Tommy Skeoch ihre Gitarrenkünste unter Beweis stellen. Der Song der zwischen diesen beiden kommt, ist dann einer der besten Tracks von Tesla überhaupt: Man out of Time Edison’s Medicine. Das Lied handelt vom so genannten Stromkrieg zwischen Thomas Alva Edison und Nikola Tesla. Edison bevorzugte Gleichstrom, Tesla Wechselstrom. Der Song rockt. Ruhigere Töne werden aber auch angeschlagen, etwa bei Song & Emotion, eine Ballade mit genialem Gitarrensolo, das dem 1991 verstorbenen Gitarristen von Def Leppard, Steve Clark gewidmet ist. Call it what you want, What you give und das mit einem recht witzigen Text ausgestattete Toke about it sind weitere Highlights auf dieser großartigen Scheibe. Psychotic Supper bietet insgesamt 13 Songs, die alle in typischer Tesla Manier gut rocken und trotzdem niemals diese immer mitsingbaren Choruse vermissen lassen. Auch die Produktion ist sehr gelungen. Psychotic Supper wird von der Band gerne als ihr bestes Album bezeichnet und dem kann man kaum widersprechen. Tesla haben es praktisch nie geschafft, einen schlechten Song zu schreiben.
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