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The Donnas - Bitchin' PDF Drucken
Geschrieben von ShadowAngel   
19.10.2007

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Nach dem eher enttäuschenden Gold Medal Album, haben sich die Donnas erstmal von Atlantic Records getrennt, zumeist ein guter Zug. Gute Bands werden von großen Labels meist eh nur aufgehalten. Man durfte also gespannt sein, was die Band dieses Mal zu Stande bringt und Bitchin’ fällt dann doch enttäuschender aus als erwartet.

War die Band ursprünglich noch mehr im reinen Punksound unterwegs, klingen sie praktisch seit Get Skintight mehr und mehr wie Bands der 80er Jahre Riot Grrrl Bewegung und das wird auf diesem Album deutlicher als jemals zu vor. Praktisch alle Songs könnten so im Prinzip auch von Joan Jett oder Girlschool stammen. Die Songthemen drehen sich auch wieder nur um die gleichen 3 Themen: Saufen, Sex und Party. Ein Rückschritt, da sie auf Gold Medal doch deutlich erwachsener schienen und diesen Weg ruhig weiter hätten beschreiten können.
Auch sehr deutlich sind sehr starke Anlehnungen an 80er Jahre Heavy und Glam Metal Bands, an jeder Ecke hört man was von Iron Maiden, Mötley Crüe oder ähnlichen Bands raus, vor allem der instrumentale Titelsong macht das sehr deutlich. Schlecht ist das Ganze nicht, denn vom instrumentalen Können ist die Band mittlerweile sehr gereift und spielt einige tolle Riffs und Basslines. Aber trotzdem bleibt ein recht zwiespältiger Eindruck. Auf der einen Seite kann man sich das Album sehr gut anhören, kein Song ist wirklich schlecht und sie sind alle mehr oder weniger zugänglich. Was fehlt sind aber die guten Ideen, die Rythmen die das ganze wirklich eingängig machen und die großen Solos und Choruse, die gerade bei solch einem nach 80er Jahre klingenden Album essentiell wären. Auch die Tatsache das Brett Anderson mittlerweile mehr redet statt singt, macht die Tatsache nicht besser. Auffällig ist das vor allem bei Love you till it hurts, auch wenn das einer der besseren Songs ist, etwas mehr Singen wäre nicht schlecht.
Hoffen wir also das ihr nächstes Album entweder ein großer Schritt nach vorn wird oder zumindest so klingt wie Spend the Night.

Bewertung
5,5/10
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